Burgenlandliga - Transferg`schichten aus dem Landessüden

22.06.2019

Transferpoker
Da sich der Landessüden in mancherlei Hinsicht gegenüber dem Landesnorden benachteiligt fühlt, hat fanreport tief unten im Jennersdorfer Bezirk begonnen, die bisherigen Transferaktivitäten näher zu beleuchten. Von E wie Eltendorf, bis P wie Pinkafeld, fanreport hat mit Stichtag 20. Juni die bisher geholten "Neuen", bzw. die jeweiligen Abgänge.
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SV Eltendorf
Bereits vor einigen Wochen stellte der einzige  Vertreter des Bezirkes Jennersdorf - logischerweise daher der südlichste Vertreter der Burgenlandliga - die Weichen, alle offenen Fragen waren geklärt. Trainerlegende Karl Philipp zieht sich - wahrscheinlich vorübergehend - aus dem Trainergeschäft zurück, sein Nachfolger ist Armin Kulovits, zuletzt bei der AKA Admira tätig. Geholt wurden Milan Baliko (Rechnitz), Reinhard Hirt (Jennersdorf), Markus Puskarits (Schachendorf), Fabian Wonisch (Rudersdorf), Jan Willgruber (Heiligenkreuz) sowie Marko Nikolic (Gemeinde Tobaj).
Den Verein verlassen Nikola Golenja, Daniel Seper, Sandro Csencsits und Benjamin Posch.

SV Güssing
Fünf Jahre nach dem  Abstieg aus der Burgenlandliga hats wiederum geklappt, der SV Güssing,  den man getrost zum "Inventar" der Burgenlandliga zählen darf, ist wieder da. Drei Runde vor Schluss schaute es ganz und gar nicht nach einem Comeback in der höchsten Spielklasse unseres Landes aus, der SV Eberau begann aber zu schwächeln, Güssing nutzte dies "beinhart" aus und fing die Pinkataler noch ab.
In der neuen Saison will der SV Güssing einen eigenen Weg gehen, die Linie der letzten Jahre wird beibehalten, dazu Obmann Alois Mondschein: "Wir
machen den Transferwahnsinn einiger Vereine sicher nicht mit, wir bleiben dem eingeschlagenen Weg treu, d.h., wir gehen mit der Meistermannschaft in die Saison. Geholt werden nur Talente aus der Umgebung, solche Spieler, die sich mit unserer Vereinsphilosophie identifizieren. Was uns stark macht ist sicher das gute Mannschaftsklima, dann natürlich die Euphorie einen Aufsteigers, der Klassenerhalt ist unser Minimalziel".

ASK Kohfidisch
In Kohfidisch freut man sich in erster Linie darüber, das der Stamm der Mannschaft gehalten werden konnte. Vor allem "Jul" Binder stand bei einigen Vereinen ganz oben auf dem Wunschzettel, er blieb aber standhaft und lehnte, wahrscheinlich finanziell bessere Angebote, allesamt ab. Ist irgendwie auch verständlich, denn wenn  der Verein mit David Kraft (St. Peter in der Au) einen "Tormanntraum" holt, das kann kein Geld der Welt aufwiegen. Auch Dominik Ballwein, ebenso aus St. Peter ist neu im Südburgenland, der dritte Neuzugang ist Balint Nyirö vom ungarischen Regionalligaverein Sarvar.
Abgegeben wurden Thomas Rambeck, Rene Wagner, Felix Knotzer und Botond Nemeth. "Schmerzhaft" das Karriereende von Kapitän Philipp Schuch, der über ein viertel Jahrhundert die "Fidischer" Vereinsfarben trug. Man versucht ihn natürlich umzustimmen, einmal ist aber endgültig Schluss.

UFC Markt Allhau
Ein paar Kilometer nördlich wurden die Allhauer "fündig" und holten einen neuen Trainer, bzw. drei Zugänge, die allesamt einen Pinkafelder Bezug haben. Auf der "Kommandobrücke" hat ab sofort Herbert Oberrisser das Zepter fest in der Hand. Der 45-jährige Vorauer begann seine Karriere in Pinkafeld, wechselte dann für ein Jahr zum GAK, kehrte nach Pinkfeld zurück und hielt dem SCP - mit Unterbrechungen - ein Jahrzehnt als Tormann der Extraklasse die Treue. Als Trainer fühlte sich Oberrisser mehr dem 2. Liga Süd Verein SC Grafenschachen "hingezogen", zum vierten Mal war er abgelaufene Saison für die sportlichen Dinge zuständig.
Als Spieler wurde "Sohnemann" Michael Oberrisser, bzw. Christian "Masudi" Plank (beide Pinkafeld) geholt, weiter kommt vom ASKÖ Schlainig der Ex-Pinkafelder Paul Zupanko.
"Drei kommen, Drei gehen", unter diesem Motto verabschieden sich Laszlo Sütö, Michael Kirnbauer und Branimir Galic vom Verein.
Und gleich am ersten Spieltag hat Josef Pekovics, "der beste Liga-Obmann aller Zeiten" die Begegnung Markt Allhau gegen Pinkafeld "zusammengewürfelt".

SC Pinkafeld
Ruhig und ohne viel Aufsehen wird die Transferzeit beim SCP vorüberziehen. Retour kommen soll von Grafenschachen der Ex-Pinkafelder Martin Aus Der Schmitten, weiters sucht man einen "Zweier-Goalie", denn David Kayer steht nicht mehr zur Verfügung.
Gehen werden, wir bereits oben geschrieben, Michael Oberrisser, bzw. Christian Plank. Vor allem der Abgang von Plank sorgte nicht nur bei fanreport für Kopfschütteln, auch Plank selbst war überrascht. "Ich wäre gerne geblieben, leider legte man keinen besonderen Wert darauf", so ein enttäuschter Plank zu fanreport. Plank, der in den letzten acht Jahren in Pinkafeld das Spiegelbild für Leidenschaft, Einsatz, Kampfgeist und Herzblut war, muss einem anderen Spieler Platz machen, so gehts halt auch.

SV Oberwart
Schon frühzeitig waren beim SV Oberwart die Köpfe auf den Nägeln gemacht, besser gesagt, es ging alles Ruck-Zuck. Das die Oberwarter in die RLO aufsteigen wollen, eh schon bekannt, deshalb suchte man sich mit dem ASK Rotenturm einen sogenannten "Kooperationsverein".
Sportllich, bzw. puncto der Neuzugänge war die "Arbeit" auch bald getan, geholten wurden: Erman Bevab (SV Allerheiligen), Christopher Feiner (SC Fürstenfeld), Florian Derler (TSV Pöllau), Dominik Doleschal (SC Wiener Neustadt) und Daniel Seper (SV Eltendorf).
Gehen werden Adam Balla und Stefan Adorjan.



Helmut Barisits
Helmut Barisits - Redakteur
helmut.barisits@fanreport.at

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