Die Fußballwelt ist sich einig - Draßburg ist Meister

18.05.2019

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Um den allerletzten Meister-Zweifel zu beseitigen, brauchte der ASV Draßburg noch einen Punkt gegen den SV Leithaprodersdorf. Ist wohl nur theoretischer Natur, denn praktisch ist man das schon seit 14 Tagen. Und an diesem 17. Mai wurde es "amtlich", Knartz & friends sind nächste Saison in der Regionalliga.
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Zwei Mal "Rot" für die Gäste
Na klar hätte es passieren können das der ASV Draßburg  in den letzten vier Runden einen zwölf Punkte Vorsprung aus der Hand gibt, na klar hätte es passieren können das der ASV Draßburg die um +20 bessere Tordifferenz aus der Hand gibt. Davon hat zumindest die Neid- und Nörglergesellschaft geträumt, aber wie sagt fanreport immer, Erfolg muss man sich erarbeiten, bzw.  Neid ist die höchste Form der Anerkennung.
Es mag schon stimmen das es bei den Hausherrn in der Rückrunde nicht so - vor allem spielerisch - läuft wie geglaubt, nur fragt sich fanreport, von wo denn die 26 Punkte im Frühjahr daherkommen. Viele Zuschauer machten sich während des Spiels Sorgen um den Meister im kommenden Jahr, da gibts doch so einen Werbespruch wie "Ihre Sorgen möchten wir haben". Vor allem die oben erwähnten Gesellschaften haben Angst um den ASV. Ist aber unbegründet, denn würden alle Vereine mit dieser Sorgfalt, bzw. Weitsichtigkeit wie die Draßburger geführt, gäbe es kein Spielbetrieb einstellen.
Rechnerisch fehlte den Hausherrn noch ein Punkt, den wollte man gegen den SVL endgültig einfahren. Die Gäste vertrauten auf ihre Stärken, gingen konsequent in die Zweikämpfe, störten den Draßburger Spielaufbau im Ansatz, die guten Vorstellungen in den letzten Runden kommen sicher nicht von ungefähr. Jedenfalls taten sich die Gastgeber schwer, man kam nicht so wirklich gefährlich ins Spiel rein, im Gegenteil, nach einer Flanke von Leotrim Saliji über die gesamte Abwehr, hat Florent Thaci das leere Tor vor sich, vergibt aber stümperhaft. Danach zwar eine bemühte Meistermannschaft, je näher es dem Gästetor ging, desto einfallsloser wurden die Ideen. Die Schlüsselszene spielte sich dann ein paar Minuten vor der Pause ab, zuerst sieht Leithaprodersdorfs Patrick Mozelt nach Foul an Paul Csmarich eine "harte" Rote Karte. Die Gemüter schaukeln sich hoch, es sind - mit Garantie - keine netten Worte Richtung Schiri Radl gefallen, er zückt nochmals Rot, Filip Chromy darf ab sofort seinem Mannschaftskollegen Mozelt unter der Dusche Gesellschaft leisten. Temperaturen wie im November, dazu eisiger Wind, wenigstens wurde dem Anhang der Gäste richtig heiß, die neutralen Zuschauer haben sich ein`s abgefroren.

Gäste gehen in Führung
Gleich nach der Pause bahnte sich eine Überraschung an, denn eine abgerissene "Schussflanke" von Leotrim Saliji senkt sich hinter Draßburg Keeper Lukas Stifter ins Kreuzeck. Nun wurde es für die Hausherrn noch schwerer, die Prodersdorfer verstärkten ihre Defensive und hatten mit den einfallslosen Hausherrn keine besondere Mühe. Aber fünf Minuten später, also in der 55. Minute gibt es knapp außerhalb des Strafraums Freistoß für die Platzbesitzer, Lukas Kornholz trifft an der Mauer vorbei zum 1:1. Danach wenig Höhepunkte, so recht glaubte man immer mehr an eine Punkteteilung. Bis zur 83. Minute, denn da bewies "Heute-Coach" Thomas Mandl, er vertrat den erkrankten Franz Lederer, ein "goldenes" Händchen, er brachte nämlich Lukas Grimmer für Philipp Puchegger. Grimmer lief schnurstracks in den Strafraum, es gab nämlich Eckball für die Gastgeber. Und diesen Lukas Grimmer hatten die Gäste wohl nicht auf ihrer Rechnung, er geht entschlossen in die Flanke rein und köpfelt unhaltbar zum 2:1 ein. Nach ein paar Minuten war es dann endgültig, Draßburg ist praktisch, theoretisch, endgültig, uneinholbar, für alle Medien jetzt Meister, ganz sicher wird man sich in der Umgebung jetzt über die Zukunft des Aufsteigers Sorgen machen.


Helmut Barisits
Helmut Barisits - Redakteur
helmut.barisits@fanreport.at

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