Erste Draßburger Saison-Pleite

04.11.2018

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Nach zuletzt zwei Pleiten gegen Bezirksvereine war in Ritzing Wiedergutmachung angesagt. Eigentlich war es gegen Draßburg eine "leichte" Aufgabe, denn gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer konnte man nur überraschen.
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Flotte Partie, nur Tore fehlten
Da hast du als Heimmannschaft in sieben Versuchen nur einen Sieg geholt, wartest seit fünf Runden auf einen vollen Erfolg, dann hast du in den letzten beiden Spielen gegen die beiden anderen Bezirksvertreter verloren und dann kommt die beste Auswärtsmannschaft zu Besuch, also keine allzugroßen Ritzinger Erwartungen. Die Hausherrn scherten sich keine Deut um Bilanz hin, Bilanz her, zeigten im Vergleich zu Stehpartie in Deutschkreutz endlich mehr Wille und Kampf, man "stellte" sich dem ASV Draßburg. Die Gäste praktizierten von Beginn weg Pressing mit frühem Stören, eroberten sich so viele Bälle und vor allem Holger Knartz sorgte mit seinen  Dribblings auf der rechten Seite für permanente Unruhe. Eine gefinkelte Hereingabe in den Rückraum bereitete natürlich Knartz vor und nach 20 Minuten die Chance für die Gäste, Philipp Puchegger schießt aber übers Tor. Nach einer halben Stunde ein reges Lebenszeichen der Ritzinger, sie kommen zu ihrer besten Möglichkeit im ersten Spielabschnitt. Eine Rückgabe von Sebastian Weber "verhungert" auf halbem Weg, Miroslav Sedlak erläuft sich den Ball, geht Richtung Draßburg Tor, doch Lukas Stifter wirft sich tollkühn (wia a Rohrbäcker eben) in den Ball. Ebenso zufriedenes Nicken beim Stifter-Opa, verbunden mit der Aufforderung, endlich was gegen den Durst zu unternehmen. Ebenso zufrieden waren die restlichen 199 Zuschauer, sie sahen eine flotte Partie, unterhaltsam, gefehlt haben halt nur die Tore. Eine gute erste Halbzeit, ein mehr wie guter Schiri Bernhard Luef, er bewies wieder einmal, einer der besten "Schwarzen" unseres Landes.

Unhaltbarer Freistoß entschied Spiel
Nach der Pause blieb das Match weiter intensiv, allerdings fehlte zu Beginn der zweiten Halbzeit hüben wie drüben die Offensivakzente. Beide Abwehrreihen machten einen sicheren Eindruck, fanreport versuchte krampfhaft jedem Gesprächspartner ein 0:0 einzureden. Bis auf Lazar Cvetkovic, die Nummer 22 im Ritzinger Dress hatten das alle mitbekommen, denn nach einer Stunde Spielzeit Freistoß aus 20 Metern, unhaltbar "fällt" das Leder ins untere linke Eck (vom Schützen). Die Draßburger Bank reagiert sofort, bringt Patrick Handler und Dominik Kovacs, jetzt stürmt Draßburg mit Mann und Maus. Logischerweise eröffnen sich den Hausherrn dadurch Kontermöglichkeiten, so trifft David Witteveen nach Flanke von  Sedlak per Kopf nur die Stange und in der 83. Minute verabsäumen es Necdet Yörük, bzw. erneut Witteveen bei einer Doppelmöglichkeit innerhalb von Sekunden endgültig den Sack zuzmachen. Draßburg müht sich vergeblich ab, sorgt zwar für viel Gefahr, die echte Ausgleichschance fehlte. Nach 95 Minuten war dann die erste Saisonniederlage Realität, hat aber immer noch einen Fünf-Punkte Polster auf den Tabellenzweiten, den SC Pinkafeld. Apropos Pinkafeld, die Südburgenländer sind nächste Woche zu Gast am Kogelberg, da wird sich dann heraustellen, nochmals Spannung im Frühjahr, oder vielleicht ein Draßburger Alleingang?


Helmut Barisits
Helmut Barisits - Redakteur
helmut.barisits@fanreport.at

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