Gäste näher dem Sieg

20.10.2019

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Für beide Teams gilt in diesem Bezirksderby die Devise, "Verlieren nicht erlaubt"! Im Schnitt kassieren die und auch die jeweils zwei Tore pro Spiel, also "lebt" die Hoffnung das es kein fades 0:0 wird.
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Zwei Möglichkeiten - zwei Tore
Nach den letzten beiden Spielen schaut die Situation bei Aufsteiger Klingenbach schon etwas erfreulicher aus, denn die zwei Siege schlagen sich nicht nur in der Tabelle nieder, das Selbstvertrauen erreicht nie geahnte Höhen. Hingegen wollen die Hausherrn ihre "kleine" Negativphase im heimischen Greaboch beenden, seit dem 7. September, dem 3:2 gegen Sauerbrunn wartet man auf ein heimatliches Erfolgserlebnis.
fanreport Leser wissen, das "Magreda" Greaboch ist das Lieblingsrevier von fanreport also war es direkt Pflicht, bei diesem Bezirksderby vor Ort zu sein. Deshalb dauert ein Sportplatzbesuch in Sankt Margarethen etwas länger, gut eine Stunde vor Anpfiff, bzw. eine Stunde nach Matchende treibt er dort sein Unwesen. Natürlich hört man dort was, da wird genörgelt,da wird gemeckert und wenn der Schein nicht trügt, steht Trainer Mandl in den nächsten Runden - sofern vorher nichts passiert - Ungemach ins Haus. Hat sich aber der Trainer selber zuzuschreiben, denn Woche für Woche wird an der Aufstellung "herumgedoktert", immer wieder Umstellungen, hier fehlt eine klare Linie. Mag schon stimmen das der Trainer andere "Vorstellungen" wie die Zuschauer, bzw. Funktionäre hat, aber mit so einer Defensivtaktik gegen Klingenbach zu beginnen, das hat ein Großteil der Anwesenden nicht verstanden, so durfte Stürmer Peter Sura auf der Bank Platz nehmen.
Und die ersten 30 Minuten waren dann auch sehr bescheiden, kaum ernstzunehmende Offensivaktionenn,  Ballgeschiebe in der Mitte, Ballgeschiebe in der Defensive, Leckerbissen gab es maximal beim gleichzeitig stattfindenden Oktoberfest, es war jedenfalls allererste "Sahne". Nach 37 Minuten die erste Möglichkeit der Gastgeber und T(h)or, T(h)or, Thorsten Lang erinnerte an den Werbespruch "Nie war er so wertvoll wie heute". Er bekommt außerhalb des Strafraumes das Leder, düpiert auf engstem Raum zwei Gästeverteidiger und schlenzt das Leder über den heraustürzenden Stefan Schuller ins Tor. Aber die Klingenbacher Antwort folgte drei Minuten später: Mirza Sejmenovic wird vom Sankt Margarethens Defensiven "App" Wartha "liebevoll" umklammert, Mirza hat Gleichgewichtsstörungen, fällt, und Schiri Rene Strobl zeigt auf den Elfer, eine vertretbare Entscheidung, MirzaSejmenovic trifft sicher zum 1:1. Apropos Strobl, eine Zerrung im rechten Oberschenkel machte ihm zu schaffen, trotzdem umrundete er in 90 Minuten unglaubliche zwei Mal den Mittelkreis. Es kommt nicht auf die Laufarbeit an, es kommt darauf an, wie man mit den Spielern umgeht. Und Strobl schafft es, mit seinem schwer verständlichen Deutschkreutzer Schmäh die Hektik aus dem Spiel zu nehmen. Er redet viel mit den Spielern, liefert aber oftmals komplizierte Erklärungen, er kommt aber bei den Beteiligten gut damit an, zwei Gelbe sich der wahrhaftige Beweis.

Gäste mit besseren Torchancen
Ganz sicher wären die Klingenbäcker vor dem Spiel mit einem Unentschieden zufrieden gewesen, nach 90 Minuten trauerten sie aber einem durchaus möglichen Dreier nach. Die erste "Kostprobe" liefert in Minute 51 Schlitzohr Sejmenovic, er sieht nämlich das SVM Goalie Michi Wenzl zu weit vor seinem Tor steht und mit einem gefühlvollen Heber sorgt er beim Goalie für Ungemach, denn mit "letzter Kraft" kann Wenzl das "sichere" Gegentor verhindern. Ein paar Minuten später rückt der Magreda Goalie wieder in den Mittelpunkt, einen Schuss von Marco Laubner kann er im letzten Moment noch entschärfen. Und in der 66. Minute die dritte Topchance der Gäste, ein Sejmenovic Kopfball klatscht von der Querlatte zurück ins Spielfeld. Die einzige ernstzunehmende Möglichkeit der Hausherrn gibt es 20 Minuten vor Spielende, einen Lang Schuss holt Schuller aus der kurzen Ecke. Dank des Punktgewinns, bzw. der Horitschoner "Schützenhilfe", hat der ASK Klingenbach erstmals seit dem 31. August die Abstiegsränge verlassen. Jetzt warten drei Heimspiele, man muss jetzt nachlegen um sich eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde zu sichern. Aber auch die 14 Punkte der "Magreda" sind kein Ruhekissen, man hat nämlich noch drei Auswärtspartien und bei der bekannten Auswärtsschwäche darf man die ganze Situation nicht unterschätzen.
Helmut Barisits
Helmut Barisits - Redakteur
helmut.barisits@fanreport.at

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