Offensive hüben wie drüben abgemeldet

15.09.2019

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Eigentlich sind beide Mannschaften diese Saison eine Überraschung, denn der eine "Fixabsteiger" aus dem Landessüden hat bereits zwölf Punkte. Auch beim anderen "Fixabsteiger", dem ASK Horitschon läuft es in den letzten Runden immer besser, man ist schon seit drei Spieltagen ungeschlagen.
11teamsports Aktion
 

Frühe Entscheidung
Sehr publikumsfreundlich war diese Spielansetzung im Mittelburgenland, bereits um 15 Uhr wurde begonnen, dadurch wollte man einer Terminkollision mit dem "Pullendorfer Derby" in Deutschkreutz aus dem Weg gehen. Also hieß es für fanreport und dem g`scheitesten Trafikanten Österreichs auf den Mittagsschlaf zu verzichten, denn bereits ein paar Minuten nach 13 Uhr gings über den "Sieggraber" Richtung Mittelburgenland.
Man kann es vorwegnehmen, dieses Spiel blieb fast alles schuldig, konsequente Abwehrreihen, viele taktische Geplänkel, so recht wollte das Geschehen am saftigen Grün nicht in Fahrt kommen. Güssing mit der üblichen taktischen Variante, nämlich hinten dicht machen, weite Bälle auf Roman Rasser, dieses Konzept ging aber nicht auf, eine Stunde lang kamen die Güssinger gar nicht in Verdacht, ein Tor zu erzielen. Horitschon hatte in den ersten 45 Minuten fast wie erwartet mehr vom Spiel, versuchte natürlich viel über Patrick Derdak zu spielen, aber die Offensiven hatten hüben wie drüben einen schweren Stand. Nach dem frühen 1:0 in Spielminute 16 durch Manuel Baumgartner, hoffte man auf eine Besserung des Gezeigten, allerdings "stirbt" die Hoffnung scheinbar nicht zuletzt, denn hier war nix zu sehen. 

Güssinger Megachance in der Nachspielzeit
Wer geglaubt hatte, dieses Spiel kann nicht "schlechter" werden, wurde bald eines Besseren belehrt. Es gab wenig Produktives, viele Fehlpasses, beide Mannschaften fanden Gefallen an der Defensive, es wurden praktisch der "Laden" dicht gemacht. Unverständlich das Spiel der Güssinger, anstatt den knappen Rückstand zu verteidigen, hätten sie ihr Glück in der Offensive suchen sollen, denn mit diesem gemächlichen Spielaufbau kannst du keine Abwehr in Verlegenheit bringen. Erst nach 65 Minuten der erste zaghafte Versuch auszugleichen, denn nach einem Freistoß von Michael Kulovits geht ein Zinkl Kopfball übers Tor. Vielleicht war das der Hauch einer Chance, aber in der Nachspielzeit wurde es vor dem Tor von Horitschons Julian Böhm noch richtig turbulent. Nach einem Stangler trifft zuerst David Garger den Ball nicht richtig, das Leder rollt zu Julian Laky, dieser hat fast das ganze "leere" Tor vor sich, schupft aber Böhm den Ball in die Hände.

Helmut Barisits
Helmut Barisits - Redakteur
helmut.barisits@fanreport.at

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