Pinkafeld mit schneller Entscheidung

20.10.2019

269434-Fussball anstoss
Bleibt nur zu hoffen, das die Hausherrn die letzten beiden Niederlagen aus den Köpfen gekriegt haben, denn bis zur 89. Minute führte man jeweils 1:0, dann setzte es noch eine 1:2 Niederlage. Jedenfalls wurde gegen Pinkafeld ein "Neubeginn" ausgerufen, ein Dreier muss her, wenn es sein muss, mit einem Doppelschlag in der Nachspielzeit.
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Zehn Minuten reichen Pinkafeld
Nach Peter Handkes "Angst der Tormanns vor dem Elfmeter" ist auch Oberpetersdorf/Schwarzenbach Trainer Kurt Jusits unter die "Erzähler" gegangen, mit "Die Angst meiner Mannschaft vor der Nachspielzeit" hofft er,  die Mannschaft wieder aufgerichtet zu haben. Zufrieden wäre er schon, würden in Zukunft keine späten Tore seine Mannschaft um die Früchte des Erfolges bringen. Gegen Pinkafeld ist daher ein Dreier Wunsch der Vater des Gedanken, denn bei einer hohen Niederlage könnte man auf einen "Fixabsteiger" abrutschen. Und eines steht vor Spielbeginn mit Garantie fest, bei dieser Partie handelt es sich um ein hochstehendes, oder besser formuliert, hohes Spiel. Denn Schwarzenbach liegt auf 480 Meter Seehöhe und Pinkafeld auf 399 Meter, es sind nämlich die zwei höchstgelegenen Vereine der Burgenland-Liga.
"Personell bin ich alternativlos, mir fehlen wegen diverser Umstände vier Stammkräfte", meinte der Trainer der Spielgemeinschaft, Kurt Jusits, vor der Partie zu fanreport. Nach dem üblichen Abtasten gaben die Gäste etwas mehr Gas und nach 17 Minuten führt ein kurioser Treffer zur Gästeführung. Ein Befreiungsschlag der Hausherrn trifft Anze Kosnik, der Ball prallt zu Nikolasz Nagy, sein Bewacher verschläft die Situation, Nagy geht Richtung Goalie Manuel Kassal und schiebt den Ball vorbei. Jetzt bleiben die Gäste am Drücker, Gabor Hart scheitert vorerst am heimischen Goalie. Aber die nächste Pinkafelder Aktion bringt schon mehr als die Entscheidung, einen Schuss von Dominik Sperl kann Kassal nur kurz abklatschen, Martin Aus Der Schmitten steht goldrichtig und wieder darf im Pinkafelder Lager gejubelt werden. Schade nur das "Oberfan" Simsal nicht vor Ort, sein "Pinkafööd" hat nicht nur fanreport vermisst. Vor der Pause noch eine gute Möglichkeit für die Gastgeber, Oletu verfehlt nach einem Eckball völlig freistehend das leere Tor.

Pinkafeld verwaltet, Hausherrn bemüht
Nach der Pause verwaltet Pinkafeld nur mehr, hat zwar gleich nach Wiederbeginn das 3:0 durch den "exotischen" Namen am Fuß, er scheitert aber an Goalie Kassal. Dann drehen die Hausherrn ab, stehen ungewöhnlich tief, sie geben sich scheinbar mit dem Erreichten schon jetzt zufrieden. Die Hausherrn machen jetzt mehr Richtung Gästetor aber man muss es schonungslos sagen, es fehlte unterm Strich die fehlende Qualität. So bringen die Südburgenländer den erwarteten Pflichtsieg über die 90 Minuten und nehmen mit dem sechsten Platz den "besten" Tabellenplatz in dieser Saison ein.

Helmut Barisits
Helmut Barisits - Redakteur
helmut.barisits@fanreport.at

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