Simmering gegen Kapfenberg - auf burgenländisch BFV gegen BFV

13.02.2020

BFV-Hauptversammlung
Die Fassade scheint intakt, doch dahinter kracht es gewaltig. Die Rede ist hier vom Burgenländischen Fußballverband, wo zwei Wochen vor der Hauptversammlung die Stimmung auch schon besser war. Das Match lautet Gruppe Nord gegen Gruppe Süd und wie würde der Helmut Qualtinger sagen, "des nenn` ich Brutalität".
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Nettigkeiten am laufenden Band
Am 1. März 2020 findet gemäß den Satzungen des BFV die nächste ordentliche Hauptversammlung des Burgenländischen Fußballverbandes im Eisenstädter Kultur- und Kongresszentrum statt. An diesem 1. März ist aber ebenso meteorologischer Frühlingsbeginn, also sollte alles in eitler Wonne vorbereitet sein, bzw. "gedämpfte" Temperaturen am Programm stehen. Das wiederum glaubt fanreport nicht, denn wenn man den ganzen Turbulenzen und der gereizten Stimmung im Umfeld Glauben schenkt, dann könnte es entgegen der Jahreszeit sehr heiß ablaufen, bzw. zugehen.

In der Gruppe Mitte, wo Draßburg Macher Ernst Wild den Marzer Gerald Hüller als einer der Vizepräsidenten beerben wird, rumort es schon länger. Einer der Hauptgründe ist aber auch einleuchtend, man hat im BFV-Vorstand nur drei Mitglieder, das ist also nicht einmal die Hälfte der Gruppe Nord und der Gruppe Süd. Klar fühlte sich die Mitte krass unterrepäsentiert, also stellte Gruppenobmann Kurt Lipovits den Antrag, den Schriftführer des BFV der Gruppe Mitte zuzuordnen. In einer geheimen Abstimmung - ohne Mauscheleien - folgte der Wahlausschuss dieser Argumentation und der Mannersdorfer Harald Schermann löste, bzw. wird den bisherigen Schriftführer Josef Bauer aus Leithaprodersdorf "beerben". Apropos geheim war vielleicht die Farbe des Kugelschreibers, denn wer bisher noch nicht das "Wahlergebnis" kannte, erfuhr es spätestens heute via BVZ online.fanreport hat den Eindruck das einige BFV Granden direkt an einer Fortsetzung der "explosiven" Stimmung interessiert sind.

Als Antwort darauf fühlte sich jetzt die Gruppe Nord "ungerecht" behandelt. Um wieder den internen Frieden herzustellen, bot man dem bisherigen Schriftführer Josef Bauer das Referat "Damenfußball" an, aus beruflichen und zeitlichen Gründen lehnte er dankend ab. Wer nunmehr geglaubt hat, mit der Ablehnung des Herrn Bauer würde nun Ruhe einkehren, der wurde - fast erwartungsgemäß - eines viel Besseren belehrt. Jetzt "rauchten" im Norden die Köpfe und nun wurde die Mutter aller Ideen geboren: Man stellte den Antrag Josef Bauer anstatt des Güssingers Manfred Luisser als Sportreferent in den  Vorstand des BFV reinzuhiefen.

Da aber "Funktionärsurgestein" Manfred Luisser nicht verzichten wollte, wäre es am 1. März zu einer Abstimmung zwischen Luisser und Bauer um den  Posten eines Sportreferenten gekommen. Mit "schlechten" Karten für Luisser, denn durch einige unpopuläre Entscheidungen war Manfred Luisser selbst bei vielen Südvereinen "unten" durch. Also legte man innerhalb der Gruppe Süd Luisser den Rücktritt nahe, an seiner Stelle sollte dann Joachim Steiner mit größeren Chancen gegen Josef Bauer antreten. Luisser wollte aber von Rücktritt nichts wissen, nunmehr war guter, aber vor allem weiser Rat sehr teuer. Und da in der Gruppe Süd die Angst vor einem "Mandatsverlust" Richtung Norden groß war, entschloss man sich zu einem überraschenden, aber auch radikalen Schritt. Man wird nämlich den Antrag einbringen, den Posten eines Sportreferenten ersatzlos zu streichen. Und genau darüber will man dann am 1. März abstimmen lassen. fanreport kann es egal sein,ob die Funktion eines Sportreferenten beim BFV benötigt wird oder nicht. Aber das man erst im Zuge enier Wahl und daraus resultierenden Streitigkeiten draufkommt, wirft ein bezeichnendes "dunkles" Licht auf einen schwächelnden BFV.

Man will bei dieser Einsparung nämlich die jeweiligen Gruppen Nord, Mitte und Süd mit mehr "Kompetenzen" und mit mehr "Machtbefugnissen" ausstatten, so sollen viele sportliche Angelegenheiten in den jeweiligen Gruppen "erledigt" werden. Und für die wirklichen fußballspezifischen Aufgaben des Manfred Luisser "geistern" schon die Namen Hans Füzi, bzw. Andi Hackstock durch den Raum.

Jedenfalls droht starker "Tobak" am nächsten Monatsersten und es bleibt nur zu hoffen, dass die Grabenkämpfe rechtzeitig beendet werden und man dann die Schuld an diesen Unstimmigkeiten den Medien und den Unzufriedenen im BFV in die Schuhe schieben kann. Dann wird die Wahl zum Wohle des Burgenländischen Fußballverbandes ruhig, geordnet, ja fast einschläfernd über die Bühne gehen, alle Entscheidungen werden einstimmig getroffen werden und den Charakter einer Kindergeburtstagsparty haben.

Aber fanreport wird vielleicht weiterhin über die Vorkommnisse und Neuentwicklungen berichten, obwohl das in Wirklichkeit eh fast niemanden interessiert.


 

Helmut Barisits
Helmut Barisits - Redakteur
helmut.barisits@fanreport.at

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