Südlichste "Südderby" klar an die Gäste

03.11.2018

Derbytime
Es war sowas wie die "letzte" Chance für die Stegersbacher, denn nur mit einem Sieg gegen Eltendorf konnte man die Minimalchance "Klassenerhalt" noch am Leben erhalten. Und Eltendorf, die wollten mit einem Sieg das "Trauma 0:7" endlich hinter sich bringen, drei Punkte würden da guttun.
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Knappe Führung mit einigen Missverständnissen
An den 29. September 2017 erinnert man sich in Eltendorf gar nicht gerne zurück, denn damals gabs eine 0:7 "Schleif`n", davon war man aber an diesem Allerseelentag Lichtjahre entfernt. Es trafen Heimschwäche (1 Remis) auf Auswärtsbescheidenheit (2 Remis), trotzdem, alles andere als eine Gästesieg wäre eine handfeste Überraschung gewesen. Hätte aber vor allem Stegersbach gutgetan, denn nur so kann man das Fernziel Klassenerhalt intakt halten. Aber was man aus Stegersbach für Botschaften empfängt, das verleitet keineswegs zu Optimismus, denn man kann und soll es ungeschminkt sagen, langsam gehen im Südburgenland die Lichter aus.Nach einer guten Viertelstunde erkämpft sich Robin Bleyer im Mittelfeld das Leder, Sandro Csencsits wird angespielt und leitet in die Gasse weiter auf Nico Binder - 0:1. Danach gute Momente für die Gäste, zwei vermeintliche Abseitstore werden ihnen aberkannt, ein Elfer "angeblich" vorenthalten, SVE Coach Poandl verliert die Contenance, für ihn ist halt am 8. November die nächste Überweisung fällig, diesmal in Form von bedruckten Scheinen Richtung Eisenstädter Hotterweg. Dem Herrn "Jack" Poandl schreibt fanreport immer wieder gerne was ins Stammbuch, also, gegen Stegersbach die Fassung verlieren, ist so, als ob man gegen einen 5-jährigen im Armdrücken verlieren würde. So, jetzt ist mir leichter!

Nöst vergibt, Gäste treffen
Eltendorf bleibt auch nach der Pause spielbestimmend, hat aber nach 55 Minuten auch das notwendige Quentchen Glück, denn nach einem Eckball kommt Dominik Nöst zur besten Ausgleichschance. Er kommt  am kleinen Strafraum an den Ball, donnert das Leder aber in die Wolken. Zehn Minuten später entledigen sich die Gäste aller Sorgen, denn nach einem erkämpften Ball zieht Sandro Csencsits von der rechten Seite energisch Richtung Spielfeldmitte (à la Arjen Robben, O-Ton Eltendorf Sektlt. Rainer Pummer, nüchtern) und trifft zum beruhigenden 2:0. War vielleicht eh nicht viel Gefahr die Begegnung aus der Hand zu geben, man weiß aber nie was bei einer 1:0 Führung alles möglich ist, jedenfalls erlahmte vollends der Widerstand der Hausherrn. Und der Ordnung halber, den Endstand besorgt Lukas Kantauer in der 79. Minute.


Helmut Barisits
Helmut Barisits - Redakteur
helmut.barisits@fanreport.at

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