SV Oberwart - Meister der Burgenlandliga im Rückblick

21.06.2015

oberwart tribüne
Ohne Wenn und Aber, die Rückrunde war für den SV Oberwart in der Burgenlandliga eine Machtdemonstration. Schon "früh" ließ man erkennen, nach dem Abstieg aus der RLO 2013/2014 gehts schnurstracks wieder in die Regionalliga Ost, man war der Konkurrenz einfach in allen Belangen ein deutliches Stück voraus.
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Trainerwechsel im Winter
SV Oberwart Coach Mario Portschy "schockierte" gegen Ende der Herbstsaison die Verantwortlichen mit der Ankündigung, aufgrund privater Gründe "leiser" zu treten und nur mehr als Co zur Verfügung zu stehen. Aber auch in dieser Frage bewiesen die Südburgenländer Professionalität, es gab kein Jammern, bzw. Zaudern, Sportdirektor Franz "Suserl" Grandits sondierte den Markt und man entschied sich in der Südmetropole für den ehemaligen ungarischen Teamspieler Zoltan Preisinger. Rückblickend betrachtet, "Suserl" du hast alles richtig gemacht!
 
Böser Ausrutscher gegen Eberau
Nachdem der SV Eberau in der letzten Herbstrunde mit dem 3:3 in Draßburg den SV Oberwart zum Herbstmeister gemacht hatte, wollte man sich zum Frühjahrsauftakt gegen die Pinkataler "bedanken". Nur, nicht einmal die kühnsten Pessimisten hätten gerechnet, das dieser Dank so üppig ausfallen würde, denn Oberwart wurde bei der 0:4 Heimniederlage vom Südneuling nach allen Regeln der Kunst auseinander genommen. Aber nur ein kleiner "Betriebsunfall", denn man kehrte schnell wieder in die Spur zurück, übernahm mit dem "Last-Minute" Sieg gegen Parndorf in der 18. Runde die Tabellenführung, die man dann nie mehr abgeben sollte. Eine kleine Vorentscheidung brachte dannn der nächste Spieltag, während die Verfolger schwächelten, baute Oberwart den Vorsprung auf fünf Zähler aus. In Runde 21  "passierte" die Sensation der Meisterschaft, der Tabellenletzte St. Georgen gewann in Oberwart 1:0. "Nix passiert", lautete das Motto der Oberwarter, mit sechs Siegen in Folge stellte man seine Stärken wieder in die "Auslage". Die letzte Runde gab es im völlig bedeutungslosen Spiel beim ASK Klingenbach eine 1:3 Niederlage, ob das aber in Oberwart "registriert" wurde, wir von fanreport mögen es bezweifeln.
 
Siege, Punkte, Zahlen
 "Hauptverantwortlicher" für den SVO Erfolgslauf war in erster Linie die Defensive, denn man kassierte "nur" 22 Gegentore, in 14 Spielen blieb man sogar ohne Gegentor. 51 Tore auf der Habenseite sind zwar nicht "überragend", es reichte aber nach den 26 Punkten im Herbst, zu 33 Punkten im Frühjahr. In der Fremde waren die Südburgenländer sogar erfolgreicher wie auf eigener Anlage, denn 27 Heimpunkte, stehen 32 Auswärtspunkte gegenüber. Bester Torschütze war Ivan Grgic, zehn Tore reichten zum vereinsinternen Torschützenkönig. Insgemant zeigten sich 14 verschiedene Torschützen für die 51 Tore verantwortlich, plus einem Eigentor.

Momentan "ruhige" Zeiten in Oberwart
Auf der "Abgabenseite" musste man einen "schmerzlichen" Verlust hinnehmen, denn mit Ante Zore verabschiedete sich Oberwarts Abwehrchef Richtung Berlin, er spielt jetzt bei SC Croatia in der deutschen Hauptstadt. Zurückgeholt hat man mit Thomas Herrklotz vom SV Stegersbach einen "Heimkehrer", ansonsten ist es puncto Transfers sehr ruhig. Eigentlich wird es in Oberwart auch "ruhig" bleiben, man vertraut auf die Meistermannschaft und wird wenig Änderungen vornehmen. 

Peter Fuith natürlich "zufrieden"

Natürlich war Oberwart Pressesprecher, bzw. "Funktionärs-Legende" Peter Fuith mit dem Abschneiden mehr als zufrieden, no na? "Die empflindliche Heimniederlage gegen Eberau zum Frühjahrsauftakt hatte scheinbar heilende Wirkung, denn wir spielten eine hervorragende Rückrunde. Was uns ein wenig weh tut, mit dem SV Neuberg, bzw. dem SV Stegersbach stiegen zwei Südvertreter aus der RLO ab, zwei Derbies weniger tun finanziell weh, denn Neuberg und Stegersbach bescherten und immer einen warmen Regen in der Vereinskasse".
Oberwart nimmt aber trotzdem den Aufstieg gern "mit", es wird zwar ein anderer Wind wehen als in der Burgenlandliga, erklärtes Ziel kann daher nur der Klassenerhalt sein.
Helmut Barisits
Helmut Barisits - Redakteur
helmut.barisits@fanreport.at

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