Team des Herbstes - Burgenlandliga

12.11.2017

Team des Herbstes
Nach Saisonende ist Zeit, bzw. Gelegenheit Bilanz zu ziehen, fanreport will sich dem natürlich auch nicht verschließen und präsentiert das Team der Hinrunde in der Burgenlandliga. Sollte ein Akteur seinen Namen nicht "finden", in der Rückrunde besteht immerhin noch 15 Mal die Gelegenheit, fanreport auf diesen schweren Fehler aufmerksam zu machen. Wie, natürlich ganz einfach, mit besonderen sportlichen Leistungen.
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Natürlich ist das mit dem sogenannten "Team der Woche" oder dem "Team der Hinrunde" so eine Sache. Kritiker behaupten oftmals, dort wo die Pressesprecher hartnäckiger sind, von dieser Mannschaft findet ein Spieler leichter Berücksichtigung, oder das oftmals viel nach Sympathie entschieden wird. Mag schon zum Teil stimmen, denn wenn man als fanreport pro Spieltag nur zwei bis drei Spiele (im Bestfall) sieht, muss man sich halt auf seine Informanten verlassen. Sei`s wie`s sei,  fanreport hat nach (bestem) Wissen und Gewissen folgende elf Spieler für das Herbstteam nominiert.

TOR:
David Kraft, SV Stegersbach
Der 27-jährige Niederösterreicher, seit 2016 im Dienste des SV Stegersbach hatte auch diese Saison ein gewichtiges Argument für die Nominierung zum besten Tormann der Burgenlandliga. Ist auch kein Geheimnis, es war nämlich seine konstant starke Leistung die für Kraft sprach. Der "Li-La-Launebär" der neben dem Toreverhindern auch noch ein Garant für gute Stimmung im Verein verantwortlich ist, musste nur 15 Mal hinter sich greifen. Vor allem bei hohen Bällen kommt ihm sein Gardemaß von 1,94 m "entgegen", kaum eine Flanke entgeht ihm. Er ist ein spielender Tormann, teilt seine Vorderleute lautstark ein, ein echter Motivator und ein Tormann auf den man sich in jeder Hinsicht zu 100 % verlassen kann.

ABWEHR:
Matthias Novak, SV Eltendorf
Der 33-jährige Innenverteidiger des SV Eltendorf ist ein "Dauerbrenner" im burgenländischen Fußball. Nach 5 Jahren beim SC/ESV Parndorf ging es zurück in den Landessüden, er hielt drei Jahre für den SV Neuberg - im wahrsten Sinn des Wortes - seine Knochen hin. Jetzt ist er schon die fünfte Saison für den südlichsten Verein in der Burgenlandliga tätig, wie es ausschaut dürften die Beteiligten aufgrund dieser langen Dauer zufrieden sein. Novak gilt als robuster, organisierender, kampfkräftiger Defensiver, er geht auch dorthin wo es weh tun kann, verschafft sich oftmals den nötigen Resepkt, was aber von den Schiris oftmals unterschiedlich gesehen wird, denn Novak sah immerhin im Herbst sechs Mal Gelb.

Alen Gluhak, ASV Draßburg
Der 29-jährige, 1,91 m große "Riegel" gilt als das Um und Auf in der Draßburger Abwehr. Nach einem kurzen "steirischen Gastspiel" beim SV Lafnitz, bzw. dem TSV Hartberg landete er im Sommer 2015 auf dem Kogelberg  und hat die Erwartungen eigentlich stets erfüllt. Der kroatische Legionär gilt als "Fußball-Sir", er versucht seine Gegner mit fairen Mitteln zu stoppen, dürfte ihm auch sehr oft gelungen sein, denn im gesamten Herbstdurchgang sah er nur ein einzige Mal die Gelbe Karte. Und aufgrund seine "Länge" geht Gluhak bei Standard oft mit in vorderste Reihe, immerhin konnte er seine Leistung mit drei Treffern in der ersten Saisonhälfte "krönen".

Martin Hahnekamp, SV Sankt Margarethen
Der Großhöfleiner "Winzerkönig" versteht es nicht nur im renommierten elterlichen Weinbaubetrieb Hahnekamp/Sailer für Quälität zu sorgen, er sorgt ebenso für Qualität in der "Moagreda" Defensive. Nach seiner Roten in Stegersbach verlor er zwar kurzfristig seinen Stammplatz, kehrte nach einer 14-tägigen Abwesenheit wieder in die Stammformation zurück, und wie! Mit körperbetonten, kampfbetonten Spiel hatte er seine Gegenspieler stets im Griff, jedenfalls gilt der 27-jährige als gesetzt - bis zur nächsten Roten. In der letzten Runde machte "Hahne" mit einem Doppelpack gegen den SV Neuberg von sich reden, ist so eine Sensation, als würde Messi seinen Wechsel zu Mattersburg verkünden - zu den Amateuren halt!

MITTELFELD:
Daniel Siegl, SV Stegersbach
Der Mann mit der "Pferdelunge", denn das Laufpensum des 29-jährigen ist schier nie endend wollend. Er ist in der Defensive, er ist in der Offensive, er stopft, er ist praktisch überall zu finden. Siegl weiß auch wie man sich zur Wehr setzt, wie man sich Respekt verschafft, immerhin hat er in dieser Hinsicht eine zweijährige "Lehrzeit" beim ASK Stinatz absolviert. Beim aktuellen Tabellensechsten gilt er zweifellos als einer der Führungsspieler, seine jungen Mannschaftskollegen hören auf ihn, Siegl ist aber auch in jeder Hinsicht ein Vorbild für die Jungen. "Verbessert" hat sich der "Dani" auch beim Toremachen, nach zwei bescheidenen Treffern in der Vorsaison hat er heuer immerhin sein Scorerkonto verdoppelt, vier "Buden" sind auch nicht so schlecht.

Christoph Saurer, SC Pinkafeld
Der 31-jährige, gebürtige Südburgenländer kehrte in seinen "alten" Tagen erstmals in seine Heimat zurück, obwohl man ihn lange noch nicht zum alten Eisen zählen darf. Nach Engagements bei Austria, Rapid, LASK oder Wacker Innsbruck kehrte er zu Beginn der Frühjahrssaison 2017 ins Südburgenland zurück und entschied sich für den SC Pinkafeld. Und man kann es ohne Wenn und Aber behaupten, es war eine "Win-Win" Situation für alle Beteiligten. Saurer war der anerkannte Leithammel für die Jungen, war der Spielgestalter, war der verlängerte Arm des Trainers auf dem Spielfeld und diese Verantwortung erfüllte, bzw. erfüllt der ehemalige Profifußballer mit Bravour. Nie abgehoben, immer bodenständig geblieben, Bravo Christoph Saurer.

Tomislav Ivanovic, ASV Siegendorf
Der 21-jährige Ivanovic verfügte schon in seiner Jugend auf übergewöhnliches Talent, nicht umsonst bemühte sich Red Bull Salzburg, bzw. Talentesucher Leo Lainer einige Zeitlang um dieses "Megatalent", aber Ivanovic wollte ganz einfach nicht weg. Bereits in der vorjährigen Aufstiegssaison bewies er in der 2. Liga seine Goalgetterqualitäten, er traf 20 Mal für die Rothemden. Und nach dem Andauer Aufstiegsverzicht durfte sich Ivanovic in der Burgenlandliga beweisen, diese Aufgabe hat er ebenso hervorragend gemeistert. Er ist im Mittelfeld das Um und Auf, ist auch als Torschütze in der Burgenlandliga "angekommen", denn mit neun Toren hat er die gesteckten Erwartungen wohl nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.

Mario Sara, SV Wimpassing
Ein promintenter Fußballervater oder eine Fußballverwandtschaft gilt oftmals als Bürde, nicht so für Wimpassings Mario Sara. Vater Josef, bzw. Onkel Robert Sara zählten jahrzehntelang zu den Urgesteinen von Austria Wien, für Mario Sara kein Hindernis, ebenso mit starken Leistungen aufzuzeigen. Nach den Ritzinger "Chaostagen" kehrte er im Sommer den Mittelburgenländern den Rücken und heuerte an der Leitha an. Dort wurde er von Beginn an zu einem Leistungsträger, man fand ihn in der Defensive, mal rackerte und trieb er im Mittelfeld an, jedenfalls hat sich diese Verpflichtung ausgezahlt. Mario Sara stand bei einigen Bundesligavereinen unter Vertrag, trotzdem zeigte er keine Starallüren und stellt sich stets in den Dienst der Mannschaft.

ANGRIFF:
Christoph Halper, SV Mattersburg Amateure
Der 19-jährige Oberdorfer bekam seine fußballerische Ausbildung in der Red Bull Akademie, bevor er im Sommer 2016 ins Burgenland zurückkehrte. Den Mattersburg Amateuren blieb das fußballerische Talent natürlich nicht verborgen und man "schlug" zu, das durchaus vorhandene Talent soll bei den Amas so richtig hervorgekitzelt werden, vielleicht ist er eines Tages für höhere Aufgaben reif. Bereits im Vorjahr bewies der offensive Mittelfeldspieler mit gehörigem Drang Richtung Offensive seinen Torriecher, er traf zwölf Mal. Und diese Saison trifft der Mann aus Oberdorf weiter wie am Fließband, nach der Halbsaison stehen bereits zehn Treffer zu Buche. Nur so weiter, da kann was entstehen!

Barnabas Varga, SV Mattersburg Amateure
Der 23-jährige "echte" Stürmer traf bereits für den SV Eberau wie am Fließband, daher war es nicht verwunderlich, das der SV Mattersburg im Sommer 2016 die Fühler nach dem gebürtigen Ungarn ausstreckten. Vereinzelt kam er sogar bei den Profis zum Einsatz, meist spielt er aber bei den Amateuren und wenn er weiterhin so trifft, gibt es bald eine Rückkehr in den Profikader. In der Vorsaison traf er 19 Mal und diese Spielzeit hat er schon 18 Treffer aus seinem Konto. Der schlaksige, kopfballstarke Varga ist eben ein "typischer" Mittelstürmer, er ist stets dort zur Stelle wo es was zu "erben" gibt. Zumindest den nächsten Karrieresprung werden seine Tore bewirken, die Amas sind am Weg zum Meistertitel und - endlich - dem Aufstieg in die RLO nur ganz schwer aufzuhalten.

Mario Rasic, UFC Markt Allhau
Groß war der "Schock" als im Sommer 2017 die Torgarantie Christoph Monschein, immerhin hatte er 20 Mal getroffen, seinen Abschied Richtung RL Mitte zum SC Kalsdorf verkündete. Man schüttelte aber in Markt Allhau diesen "Schockzustand" schnell ab, handelte schnell und man darf mit Fug und Recht behaupten, mit der Verpflichtung von Mario Rasic hat man alles richtig gemacht. Der 28-jährige Kroate, der auch 1 1/2 Jahre beim SC/ESV Parndorf tätig war, übertraf die kühnsten Träume der Allhauer Verantwortlichen und mit 14 Toren erzielte er mehr als die Hälfte der 25 Allhauer Herbsttore. Natürlich hat man im Burgenland nichts gegen eine Fortsetzung, denn solange Rasic trifft,  braucht man keine "Angst" vor einem möglichen Abstieg haben.





Helmut Barisits
Helmut Barisits - Redakteur
helmut.barisits@fanreport.at

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