Zweite Halbzeit entschädigte

06.10.2018

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Wäre diese Partie in der 30. Runde würde man sagen, es geht um nix mehr. Aber an diesem zehnten Spieltag winkte dem Sieger jedenfalls der Anschluss an die Draßburg Verfolger. Na, wenn das keine Motivation ist, meint fanreport nach langem Grübeln.
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Typisches 0:0
Obwohl beide Mannschaften in jedem Spiel bisher zumindest ein Mal getroffen hatten, meinte fanreport vor dem Spiel zur Mutter von SVM Spieler Philipp Kummer, diese Partie geht 0:0 aus. Und in den ersten 45 Minuten sah sich fanreport bestätigt, denn  es war, jedenfalls von den Torchancen her, eine bescheidene Partie. Meistens passierte was im Mittelfeld, je näher es aber dem jeweiligen gegnerischen Tor ging, umso schlampiger wurden die Aktionen, viele Fehlpässe hüben wie drüben. Und man kann zu Sankt Margarethen Spielmacher Thorsten Lang stehen wie man will, sein verletzungsbedingtes Fehler war besonders im Spiel der Gastgeber unübersehbar, es fehlte der Denker und Lenker, es fehlte ganz einfach der Dampf im Spiel der Hausherrn. Und die Gäste sind sowieso für ihr konsequentes Spiel in der Defensive bekannt, hier ließen sie nur wenig zu. Die erste Chance im Spiel hatten dann trotzdem die Gastgeber, nach einer Flanke von Schmidl kommt "App" Wartha völlig frei zum Kopfball, trifft aber nicht in die 7,32 Meter rein. Zu diesem Zeitpunkt waren 20 Minuten gespielt, die nächsten 20 Minuten passierte dann auf beiden Seiten rein gar nix. Knapp vor der Halbzeit die einzige Möglichkeit der Gäste, nach einem Getümmel kommt Strondl an den Ball, sein Drehschuss hält Goalie Wenzl sensationell.

Zweite Halbzeit entschädigte
Was die beiden Trainer, Marek Kausich, bzw. Heinz Kremser in der Pause für eine Ansprache gehalten hatten, oder welchen Zaubertrank es als Erfrischung gab, fanreport will es gar nicht wissen, jedenfalls wurde die Partie mit zunehmender Dauer ein wirklicher Hingucker. Eröffnet wurden die zweiten 45 Minuten mit je einer tollen Gelegenheit, bei den Hausherrn kommt Semancik nach einem Reinisch Stangler um eine Schuhspitze zu kurz, im Gegenzug ein Lattenpendler von Sauerbrunns Michael Stanislaw. Dann gab es noch ein zehnminütiges Durchatmen da und dort, ab der 60. Minute schaukelte sich die Partie zu einem tollen Spiel auf. In der 60. Minute fällt das alles entscheidende Tor, nach einer Reinisch Flanke kommt Elias Schmidl an den Ball, kommt in Rückenlage und bevor er  komplett umfällt, scherzelt er das Leder über Gästegoalie Markus Böcskör ins Tor. .Dann hat "Moagredn" binnen drei Minuten drei Mal die Möglichkeit das Spiel zu entscheiden, Wartha, ein Querlatte von Schmidl und nach Stangler von Weixelbaum kommt Semancik wieder zu kurz. Und der kuriose Fußball ging weiter, denn der eingewechselte Benjamin Bachler hat im Gegenzug eine Riesenchance, er taucht alleine vor SVM Goalie Wenzl auf, scheitert nicht nur an seinen Nerven, sondern auch am Goalie. Es bleibt jedenfalls bis zum Abpfiff megaspannend, einziges Manko, die Hausherrn agieren in der Offensive zu überhastet. Sauerbrunn packt hingegen die Brechstange aus, probiert es mit langen Bällen in den Strafraum der Hausherrn, es sollte aber diesmal nicht sein, im ersten Saisonspiel blieb die Offensive ohne Torerfolg, daher erscheint die Niederlage in einem "logischen" Licht.


Helmut Barisits
Helmut Barisits - Redakteur
helmut.barisits@fanreport.at

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