Der Erfolg ist zurück!

08.09.2017

1422447_10153252195028293_9037493697162859960_n Fotocredit: Sebastian Steiner
Mittlerweile hat Trainer Ziniel die Seiten gewechselt (siehe Bild) - er ist jetzt der neue Andauer Chefcoach. Auch unter ihm scheinen die Andauer nahtlos an die Erfolge der letzten Saison anschließen zu können.
11teamsports Fußballschuhe adidasEnde in Illmitz - Neuanfang in Andau
Ende Mai wurde Trainer Ziniel nach einer Marathonsitzung darüber informiert, dass sich die Wege nach Saisonende trennen werden. "Der Vorstand war mehrheitlich der Meinung, dass die jungen Spieler nach 3 erfolgreichen Saisonen wieder einen neuen frischen Wind am Trainersektor spüren sollen", blickt Ziniel etwas wehmütig zurück. Es gab auch eine herzliche Verabschiedung und man ist mit dem Club und der Mannschaft noch immer in freundschaftlicher Verbindung.

Nach 17 Jahren ununterbrochender Tätigkeit als Kampfmannschaftstrainer überlegte Ziniel, eventuell ein Jahr als U-16 Trainer in Neusiedl tätig zu sein. Auch der UFC Oggau war auf Trainersuche und rief beim "Trainer mit Leib und Seele" an. Es war auch ein gutes Gespräch, aber die Entfernung zu seinem Heimatort Halbturn war schon gewaltig.

Dann kam - wie es der Zufall will - das Treffen mit dem FC Andau, wo man sich schnell einig wurde, wer der Nachfolger von Meistermacher Tischler werden wird. "Mit dem neuen Co-Trainer Kaintz Martin, einem waschechten Andauer, wurde das Trainerteam mit vollem Vertrauen in die kommende Saison geschickt", war Ziniel gleich begeistert.
 
Verschworener Andauer Kern
Nach der anfänglichen Euphorie war Ziniel aber rasch zum Improvisieren gezwungen. Nach nur wenigen Wochen verletzte sich Abwehrchef Balogh in Ungarn, der für den Rest der Saison ausfällt. Daher wurde die Abwehr umgebaut, da auch Eger und Unger die Karriere beendeten. Dies ist - bis jetzt - aber auch gelungen. Neuer Abwehrchef ist nun Renner

Viel wichtiger aber ist, dass in der Mannschaft ein verschworener Andauer Kern steckt. Natürlich hat man mit Kanuk, Durica, Sabo und Buranyi auch 4 starke Legionäre, die dem Team den nötigen Feinschliff geben. Daher haben die Andauer auch den Schwung aus der Vorsaison mitgenommen und einen perfekten Saisonstart hingelegt. In den Himmel wachsen die Erwartungen aber nicht - man bleibt weiterhin auf dem Boden. "
Ich denke immer von Spiel zu Spiel und am Ende sieht man, was dabei herauskommt", gibt Ziniel die Route vor.

Es sei natürlich nach dem Aufstiegsverzicht auch eine Motivationsfrage gewesen. In den ersten Vorbereitungs- bzw. Cup-Spielen war aber sehen, dass die Andauer die Gejagten seien. Auch sei es eine Frage der Ehre, diesen Vorjahrserfolg zu bestätigen. Zudem verfüge der Verein über ein intaktes Team und auch der Vorstand des Clubs - allen voran Ing. Peck Roland - sei total intakt, bemüht und emsig.

Burgenlandliga (noch) in weiter Ferne
Über die Burgenlandliga aber (schon wieder) nachzudenken oder "was wäre wenn" ist für den neuen Andauer Headcoach aber zu früh. "Ich war schon einmal Burgenlandliga-Trainer in Parndorf und habe selber 12 Jahre für Halbturn in der Burgenlandliga gespielt und weiß was das an Aufwand bedeutet", reizt Ziniel diese Liga dennoch.

Natürlich würde auch er sich über eine Rückkehr freuen, aber bei der Konstellation ist es für jeden Nordverein schwer, da in die Gänge zu kommen - siehe Wallern oder Leithaprodersdorf. Außer man hat die Möglichkeiten wie Siegendorf, die heuer bisher absolut eine Bereicherung sind. "Aber für solche Spekulationen ist es eindeutig zu früh", spielt Ziniel nicht den Propheten - abgerechnet wird wie immer erst am Schluss.
Lukas Lintner
Lukas Lintner - Redakteur
lukas.lintner@fanreport.at

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