Saisonrückblick (5) - Das Team des Jahres

21.06.2013

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Liebe fanreport.com-User! Lange haben wir euch auf die Folter gespannt, jetzt ist es soweit: Das Team der Saison 2012/2013 der ÖFB Frauenliga ist da! Im Folgenden hat die fanreport.com-Redaktion versucht einen Kader mit den 23 besten, wertvollsten, auffälligsten Spielerinnen der vergangenen Saison zusammenzustellen. Die Entscheidung ist uns verständlicherweise alles andere als leicht gefallen. Kriterien für die Wahl ins Team der Saison gab es unzählige u.a.: Einsatzminuten, Fairness, Tore, Assists, Rolle innerhalb der Mannschaft, Tabellenplatz der Mannschaft etc. Verdient hätte es jedes der rund 200 Mädls, die in der vergangenen Saison zum Einsatz kamen.
Sportkabine
Das Team der Saison 2012/2013: Die "Starting-XI"
Tor:
Manuela Zinsberger (NÖSV Neulengbach Pflegeheim Beer): Nur sieben Gegentore musste die Hintermannschaft des NÖSV Neulengbach in der abgelaufenen Saison hinnehmen. Torfrau Zinsberger war eine der größten Konstanten in der Defensive des Meisters. In 18 Spielen brachte sie es auf ganze 13 "Shutouts" - Rekord! Dank ihrer Leistungen schaffte sie auch den Sprung in die A-Nationalmannschaft. 

Abwehr:
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Spratzern-Kapitänin Matysova spielte einmal mehr eine überragende Saison.
Franziska Sottner (USC Landhaus): Ihre Leistungen aus der Saison 2011/2012 konnte Landhaus-Flügelflitzerin Sottner 2012/2013 nicht nur auf das nächste Level anheben, sondern auch Konstant, in nahezu jedem Spiel abliefern. Dass sie im Team des Jahres in der Abwehr aufgestellt ist, wird die Nachwuchsnationalspielerin verkraften, zumal sie hin und wieder auch in der Meisterschaft hinten aushalf. 

Monika Matysova 
(ASV Simacek Spratzern): Wie schon in der Vorsaison, kombinierte Spratzern-Innenverteidigerin Matysova Klasse mit Routine und steht erneut im Team der Saison. Die stabile Defensive war der Hauptgrund für das Kopf-an-Kopf-Rennen mit Meister Neulengbach. Zur Erinnerung: Spratzern kassierte in der Frauenliga, seit Oktober keinen Gegentreffer.

Sophie Maierhofer (LUV Graz): Eigentlich überraschend, dass es überhaupt eine Grazerin ins Team des Jahres geschafft hat. Nein, die Leistungen des jungen LUV Teams waren teilweise sehr gut. Allerdings hatten die Steirerinnen 2012/2013 mit einer derart großen Verletzungsmisere zu kämpfen, dass kaum eine Spielerin die komplette Saison absolvieren konnte. Defensivallrounderin Maierhofer spielte zu Saisonende neben Ehgartner in der Innenverteidigung und machte dort, ebenso wie im defensiven Mittelfeld einen guten Job.

Mittelfeld:
Dominika Skorvankova (NÖSV Neulengbach Pflegeheim Beer): Die "Spielerin des Herbstes" ruhte sich im Frühjahr nicht auf ihren Lorbeeren aus und brachte die gegnerischen Teams mit ihren technischen Fähigkeiten und ihrer Schnelligkeit oft zum Verzweifeln. Die beste Offensive der Liga, inklusive Torschützenkönigin Gstöttner, lebte in der abgelaufenen Saison von der Klasse Skorvankovas.

Nadine Prohaska (ASV Simacek Spratzern): In der Vorsaison lief es für Prohaska nicht immer optimal. Trainerin Brigitte Entacher hielt aber an der Nationalspielerin fest und vertraute auf die Qualitäten der 22-Jährigen. Was folgte war eine Traumsaison der Mittelfeldspielerin. Die Stabilität im zentralen Mittelfeld, in dem Prohaska gemeinsam mit Petrusova agierte, hob das Spratzerner (Umschalt-)Spiel auf ein noch höheres Niveau.

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Insgesamt 13 Mal wurde Prvulovic (re.) von ihren Mannschaftskolleginnen für ein Tor bejubelt.
Marlies Hanschitz (Wacker Innsbruck): Auch heuer erreichten die Innsbruckerinnen wieder den dritten Tabellenplatz. Und auch heuer stach Nationalspielerin Hanschitz wieder besonders hervor. Heuer traf sie 16 mal, viermal so oft wie noch 2011/2012.

Jelena Prvulovic (USC Landhaus): Was für eine Saison für die 18-jährige Offensivspielerin des USC Landhaus. Ihre überragende Leistungen und 13 Saisontore sicherten dem USC nicht nur Platz vier, sondern Prvulovic auch einen Platz im A-Nationalteam.

Jennifer Pöltl (ASV Simacek Spratzern): Wie Mannschaftskollegin Matysova, ist auch Pöltl zum zweiten Mal in Folge im Team des Jahres zu finden. Genau dort hat sie jeder Beobachter der Frauenliga aber auch erwartet. Das Spiel des ASV Spratzern wäre ohne der Außenbahnspielerin nicht dasselbe gewesen. Ganze sechsmal, im Schnitt an jedem dritten Spieltag, stand die Burgenländerin im Team der Runde und erzielte insgesamt elf Tore.

Angriff:
Lisa Makas (ASV Simacek Spratzern): Ihre Anzahl an Saisontoren aus dem Vorjahr (22), konnte Spratzern-Stürmerin Makas heuer in etwa halten (19), wenn auch nicht ausbauen. Die Zahlen täuschen allerdings. Hatte Makas in der Vorsaison vereinzelt Leistungsschwankungen, konnte die Nationalspielerin diese heuer in den Griff bekommen und spielte auf konstant hohem Niveau. Zudem harmonierte sie prächtig mit der Brasilianerin Darlene.

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Torschützenkönigin Gstöttner (li.) erzielte 36 Tore.
Maria Gstöttner (NÖSV Neulengbach Pflegeheim Beer): Neulengbach schaffte den Meistertitel am Ende aufgrund des um 37 Tore besseren Torverhältnisses. 36 Tore hat Torschützenkönigin Gstöttner in der abgelaufenen Saison erzielt. Gut, ein paar Tore hätte wahrscheinlich auch eine 0815-Stürmerin erzielt, aber 36 mal goldrichtig zu stehen, das ist die große Qualität der routinierten Stürmerin.

Das Team der Saison 2012/2013: Die Ersatzbank 
Denise Pesendorfer (Union Kleinmünchen)
Carolin Grössinger (SG FC Bergheim/USK Hof)
Christina Tredak (SG FC Bergheim/USK Hof)
Natascha Celouch (NÖSV Neulengbach Pflegeheim Beer)
Anna Malle (FC St. Veit)
Susanna Koch (FC SHT Südburgenland)
Elvira Hoffer (SKV Altenmarkt)
Gabriele Fiedler (USC Landhaus)
Cäcilia Metzler (Wacker Innsbruck)
Darlene (ASV Simacek Spratzern)
Nina Burger (NÖSV Neulengbach Pflegeheim Beer)
Katharina Strauchs (Union Kleinmünchen) 

Die Spielerin der Saison 2012/2013
Um die Spielerin des Saison 2012/2013 zu bestimmen, gibt es erstmals ein Voting, einerseits unter den Trainern, andererseits unter den Fans der ÖFB Frauenliga. Gewählt werden können alle Spielerinnen aus der oben genannten ersten Elf

Jeder Verein darf einmal abstimmen, wobei die Stimmabgabe durch die Trainer der zehn Teams vorgesehen ist. Jede/r Stimmberechtigte muss fünf Spielerinnen wählen - in absteigender Form. Die erste Wahl erhält 5 Punkte, die zweite Wahl 4 Punkte, die dritte Wahl 3 Punkte und so weiter. Die Trainer dürfen nur maximal zwei eigene Spielerinnen nennen!

Das Fanvoting findet via der Facebook-Seite "Fanreport.at Frauen" statt und unterscheidet sich minimal vom Trainervoting. Jeder User kann nämlich beliebig viele Spielerinnen (aus der ersten Elf) ankreuzen. Allerdings erhalten nur die fünf meistgevoteten Spielerinnen Punkte (5,4,3,2,1). Das Fanvoting läuft bis Mittwoch (26. Juni) 22:00 Uhr, danach werden die Punkte aus dem Trainervoting, sowie die Punkte aus dem Fanvoting addiert und die Spielerin mit den meisten Punkten ist die Spielerin der Saison 2012/2013. Bei einem Unentschieden entscheidet die bessere Platzierung beim Fanvoting, die Fans haben also im Zweifelsfall das letzte Wort.

Link zum Fanvoting!

Kevin Bell
Kevin Bell - Redakteur
kevin.bell@fanreport.at

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