Ballon d'Or vs. FIFA-Award: CR7 jubelt!

25.10.2017

Ronaldo Fotocredit: EA Sports
Die FIFA vergab am Montagabend erneut die Awards für den besten Spieler, Trainer und weitere Kategorien! Großer Gewinner Cristiano Ronaldo.
Am Montagabend wurden in London die FIFA-"The Best"-Auszeichnungen für die besten Spieler, Trainer und Teams vergeben. Normalerweise kürte der Weltverband die Preisträger erst im Jänner (so auch Anfang 2017 für das vorherige Jahr), diesmal ging die Preisverleihung ohne Angabe von konkreten Gründen früher als gewohnt über die Bühne.

Den Preis für den besten Fußballer der Welt erhielt Cristiano Ronaldo - bereits zum fünften Mal, weshalb er mit "Dauerrivale" Lionel Messi in dieser Kategorie im Kampf um Titel & Trophäen gleichziehen konnte. Der 32-jährige Portugiese legte ein starkes "Empfehlungsschreiben" hin, weshalb man im Vorfeld schon auf seinen Sieg wetten konnte. "CR7" gewann mit Real Madrid zum zweiten Mal in Folge die Champions League und wurde zudem bester Torschütze des Bewerbs. Darüber hinaus sicherte er sich mit dem weißen Ballett den spanischen Meistertitel sowie den Sieg bei der Klub-WM.


 
Der FIFA-Award ist übrigens nicht mit dem prestigeträchtigen Ballon d'Or zu verwechseln. Seit einem Jahr gibt es nämlich wieder zwei Weltfußballer-Titel. Jenen dieser Tage vergebenen Award der FIFA und den zuvor genannten „Ballon d’Or“ des französischen Fachmagazins France Football.

Das sollte man zu den zwei Weltfußballer-Awards wissen:

Im Jahr 1991 begann die FIFA einen Preis an den besten Fußballer zu vergeben. Die Trainer der Nationalmannschaften wählten den „FIFA-Weltfußballer des Jahres“, ab 2004 durfen auch die Kapitäne der Nationalteams mitentscheiden. Parallel zum Preis der FIFA vergab die französische Zeitschrift France Football bereits ab 1956 einen Preis für den besten Fußballer. Zunächst nur an europäische Spieler, ab 1995 auch an nicht-europäische Spieler von europäischen Vereinen, bis man 2007 beschloss, dass der Ballon d’Or (Goldener Ball), auch an nicht-europäische Spieler weltweit gehen kann. Renommierte Sportjournalisten wählten den Brasilianer Kaká zum „Weltfußballer des Jahres“. Er bekommt 2007 den Goldenen Ball, auf ihn folgen Cristiano Ronaldo und Lionel Messi. Auch die FIFA ernennt in den Jahren exakt diese Spieler zu "ihren" Weltfußballern.

FIFA und France Football einigen sich 2010 darauf, bei der Auszeichnung gemeinsame Sache zu machen und nennen das Ganze folglich „FIFA Ballon d’Or“. Viermal geht er an Lionel Messi, zweimal an Cristiano Ronaldo. Daneben gab es gemeinsame Auszeichnungen für die Weltfußballerin, den Welttrainer und die Weltmannschaft.

Im Jahr 2016 folgt aber die Trennung: Die FIFA will die Vergabe reformieren und lässt nun die Kapitäne der Nationalmannschaften, Nationaltrainer, ausgewählte Journalisten und Fans über die Preisträger abstimmen. Die Stimmen jeder der Gruppen wird mit 25 Prozent gewichtet.

Das Fußballmagazin France Football verleiht den Ballon d’Or somit seit 2016 wieder alleine nach dem anfänglichen Prinzip, sprich lediglich Fachjournalisten haben bei der Wahlt zum Weltfußballer ein Stimmrecht.

Auf der Seite des Magazins gibt es seit Mitte Oktober die Liste der 30 Nominierten zu lesen:

Paul Reiter
Paul Reiter - Administrator
paul.reiter@fanreport.at

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