Der Weg stimmt

07.12.2017

Weinstabl 3 Fotocredit: Foto by Hofer / Christian Hofer
Robert Weinstabl über seine erste Spielzeit in Amstetten, den eingeschlagenen Mostviertler Weg und die Planungen für das kommende Jahr.
SportkabineDie Herbstsaison der Ostliga ist zu Ende, das erste Kapitel unter der Regie von Robert Weinstabl abgeschlossen. Der 34-jährige Taktikfreak, der sich seit Sommer hauptberuflich der Arbeit beim SKU widmet, führte die größtenteils aus Mostviertler Kickern bestehende Mannschaft auf Rang vier und befindet sich somit auf Schlagdistanz zu Top-Teams wie Ebreichsdorf oder die Jungveilchen. Ob der Tatsache, dass in Amstetten auch vor der 'Ära Weinstabl' erfolgreich Fußball gespielt wurde, zeigt sich der gebürtige Eisenstädter bislang zufrieden. "Wenn du als 33-Jähriger einen Trainerroutinier wie Heinz Thonhofer beerbst, kann man nicht von einem "normalen" Trainerwechsel sprechen. Da lag die Messlatte schon sehr hoch", meint Weinstabl, der diesen Erwartungen aber absolut gerecht wurde. Denn in den vergangenen Jahren kam der SKU meist erst im Frühjahr richtig in Fahrt, den Herbst beendete man nie unter den Top-Vier-Teams.

TOLLER START, TOLLES FINISH
"Neun Tore in Amstetten", hieß es am 4. August, als gegen Karabakh der erste Meisterschafts-Dreier besiegelt war. Ein denkbar guter Auftakt, sowohl für die Mannschaft, als auch Weinstabl. "Gemeinsam ist es uns gelungen, taktische Umstellungen sowie körperliche bzw. geistige Anforderungen im Training neu zu definieren und einen guten Start hinzulegen", erinnert er sich zurück. Was folgten waren sechs Spiele ohne Niederlage, erst gegen die Austria Amateure an Spieltag acht musste man sich geschlagen geben. In der Hinrunden-Halbzeit kam es, wie Weinstabl selbst bilanziert, zu einer kurzen Stagnation. "Wenn gewisse Prozesse entwickelt werden, geht es nicht immer nur steil nach oben. Das war mir klar. Die letzten beiden Auswärtssiege, in denen die Mannschaft vor allem taktisch überzeugen konnte, haben uns natürlich sehr gut getan", spielt Weinstabl auf den Sieg-Hattrick gegen Traiskirchen, Rapid II und Karabakh an.

SEINER LINIE TREU BLEIBEN

Tolles Stadion, treue Fans und eine regionale, erfolgreiche Mannschaft - beim SKU Amstetten stimmt seit Jahren das Gesamtpaket. "Trotz der kommenden Ligareform ist der Verein nicht in Kaufrausch verfallen, sondern seiner Linie treu geblieben", lobt Weinstabl, der diesen Weg weitergehen möchte. "Wenn ein Spieler kommt, muss er finanziell wie sportlich in die Rahmenbedingungen passen. Transfers auf Biegen und Brechen wird es sicher keine geben." Der Abgangssektor soll zudem still stehen. "Abgänge würde ich als Trainer auch nicht zulassen. Die Arbeit mit den Jungs macht extrem viel Spaß. Ich habe mit jedem meiner Spieler noch einiges vor", was sich auch an der Vorbereitung ablesen lässt. Denn nach einer zehntägigen Pause standen bereits Laktat-Tests, Einheiten auf dem Rasen und der Kraftkammer, sowie Spinning-Einheiten auf dem Programm. Zur Weihnachtszeit schickt Weinstabl seine Schützlinge, ausgestattet mit einem individuellen Heimprogramm, in eine zweiwöchige Pause. Ab 8. Jänner rollt in Amstetten wieder der Ball, Ende Jänner geht es für ein Kurztrainingslager in die Sportschule Lindabrunn. Am 12. Jänner wartet mit Erstligist FC Liefering bereits der erste, anspruchsvolle Testspielgegner.

Ob der eingeschlagene Weg bereits heuer in die Erste Liga führt, steht noch in den Sternen. Feststeht: Betrachtet man den SKU Amstetten als großes Ganzes, wäre der Verein auch für die zweithöchste Spielklasse sowohl sportlich, als auch infrastrukturell eine absolute Bereicherung. "Sollte es reichen, wäre das für den Klub, die Region und unsere tollen Fans eine super Geschichte."










Lukas Mitmasser
Lukas Mitmasser - Administrator
lukas.mitmasser@gmx.at

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