Skandalspiel in 1. Klasse

26.08.2019

gelb rote karte
Drei Platzverweise und ein fragwürdiger Treffer – Wampersdorf tritt gegen Himberg ab!
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„So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagt Himberg-Coach Manfred Wachter im Gespräch mit fanreport.com über das Spiel am Wochenende gegen Wampersdorf. Der Reihe nach: Die Begegnung in der niederösterreichischen 1. Klasse Ost zwischen Himberg und Wampersdorf verlief zunächst mehr als eine halbe Stunde ohne groß Highlights, beide Teams taten sich schwer, ins Spiel zu finden. Dann überschlugen sich die Ereignisse: Kurz vor der Pause flogen die beiden Wampersdorfer Ziya Sizgin und Samir Touati binnen weniger Minuten mit Gelb-Rot vom Platz. Nach dem Seitenwechsel traf Denis Hamzic zum vermeintlichen 1:0 für die Hausherren. „Aus unserer Sicht ist der Ball einen Meter vor der Linie aufgesprungen“, berichtet Wampersdorf-Sektionsleiter Thomas Rittenbacher im Gespräch mit fanreport.com. Himbergs Coach wollte sich über den umstrittenen Treffer indes kein Urteil bilden. Gäste-Keeper Manfred Fiala sah im Anschluss als dritter Wampersdorfer in dieser Begegnung Gelb-Rot, wohl wegen Kritik, wie Rittenbacher erzählt.

Wampersdorf tritt gegen Himberg ab

Damit hatte der Unparteiische das Fass aus Sicht der Gäste zum Überlaufen gebracht: Rittenbacher entschloss nach kurzer Beratung mit seiner Mannschaft abzutreten. „Wir mussten das Team schützen, denn wir wollen auch am kommenden Wochenende eine Mannschaft stellen und wollten nicht noch weitere Platzverweise riskieren“, begründet der Sektionsleiter den Schritt – und übt Kritik am Referee: „Aus unserer Sicht gab es viele, viele Fehlentscheidungen vom Schiedsrichter.“

Auch Wachter war mit der Schiedsrichterleistung alles andere zufrieden, schränkt aber ein: „Die ersten beiden Ausschlüsse waren aus meiner Sicht gerechtfertigt.“ Überdurchschnittlich hart oder hitzig sei die Partie allerdings von keiner Mannschaft geführt worden, betonen beide Seiten. Auch als die Gäste abtraten und gar die Polizei auf den Plan gerufen wurde, sei es zu keinerlei Tumulten gekommen, hält Rittenbacher fest.

Wie geht es nun weiter? Wie Rittenbacher berichtet, sollen zwei Schiedsrichterbeobachter bei der Partie vor Ort gewesen sein, deren Statement man lesen bzw. hören wolle. Auch die Anzeige des Unparteiischen wolle man zunächst abwarten und dann entsprechend reagieren.

Johannes Posani
Johannes Posani - Administrator
johannes.posani@fanreport.at

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