Trainer-Trennung kostet Gebietsligist 42 000€!

31.01.2017

Trumau Klage Trainer
Ein Gerichtsurteil lässt den ASK Trumau tief in die Tasche greifen!
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Es ist natürlich existenzbedrohend. Wir haben zu Beginn nicht gewusst, wie wir das angehen werden.
Trumau-Obmann Christoph Schlaffer
Wir blicken in die Saison 2013/14 - der ASK Trumau und Trainer Patrick Neubauer gehen überraschenderweise getrennte Wege. Folgedessen übernahm Manfred Radostits das Trumauer Ruder und startete in die Saison 2014/15. Sieben Spieltage und vier Punkte später, wurde Radostits, trotz laufenden Vertrages, vom Verein beurlaubt. Eine Entscheidung, die der Gefeuerte als ungerechtmäßig einstufte und den Verein in weiterer Folge verklagte. "Nach der Entlassung von Herrn Radostits hat er den damaligen Vorstand ein Angebot gemacht, die Sache außertürlich zu klären - darauf ist der Verein nicht eingestiegen. So ist der ganze Prozess dann ins Laufen gekommen", erklärt Obmann Christoph Schlaffer, der seit Anfang 2016 im Amt ist.

Nun, knapp 860 Tage später, muss der ASK Trumau tief in die Tasche greifen. Gerichtskosten, Zahlungen an die Gebietskrankenkasse und Radostits selbst belaufen sich auf unfassbare 42 000€! Eine Summe, die für einen Verein aus der Gebietsliga das Ende bedeuten kann. "Es ist natürlich existenzbedrohend. Wir haben zu Beginn nicht gewusst, wie wir das angehen werden", so Christoph Schlaffer. "Bei uns im Vorstand ziehen aber Gott sei Dank alle an einem Strang, auch die Spieler. Es braucht sich aber keiner fürchten, dass er kein Geld mehr bekommt. Wir haben die Summe bewältigt, somit läuft auch der Spielbetrieb weiter", ergänzt der Obmann.

Drei Abgänge - kein Budget für Zugänge
"Mit Andreas Schrot, Daniel Jovanovic und Michael Mitter werden wir drei Spieler abgeben. Der Stamm und die Leistungsträger sind zwar geblieben, in der Breite wird der Kader natürlich etwas schmaler. Neuzugänge sind momentan natürlich nicht leistbar", so Schlaffer. Folgt man den Worten des Obmanns, ist der Prozess scheinbar noch nicht komplett ad acta gelegt. "Ich hoffe, dass dies jetzt das Ende ist und nichts mehr kommt. Ansonsten muss man sich überlegen, ob man den Verein überhaupt weiterführen kann."

Trotz der unangenehmen Situation, in der der ASK Trumau nun steckt, zeigt Obmann Christoph Schlaffer Verständnis für den ehemaligen Trainer. "Ich gebe Radostits gar keine Schuld – er hat ja einen laufenden Vertrag gehabt. Wäre ich an seiner Stelle gewesen, hätte ich mich auch gewehrt. Aber man hätte alles anders lösen können.“

Ein Statement zur Causa von Manred Radostits folgt demnächst!


Lukas Mitmasser
Lukas Mitmasser - Administrator
lukas.mitmasser@gmx.at

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