Van Basten plant Regel-Revolution

14.11.2017

taktikboard
Die Niederländer wollen "schnelleren Fußball".
SportkabineMarco van Basten steht für Revolution, dies bewies der technische Direktor der FIFA auch mit Beginn des Jahres, als er teils kuriose Pläne für Regeländerungen präsentierte. Nun geht die van Basten´sche Regel-Revolution in Runde zwei: Anstatt acht gegen acht Duelle oder fliegende Wechsel sollen nun der 'Selbst-Pass' bei einem Freistoß oder das 'Eindribbeln' eines Eckballs zu einer höheren Attraktivität und einem schnelleren Spiel beitragen. Getestet wurde das ganze bereits im Duell zweier holländischer Amateurklubs, van Basten war vor Ort und analysierte.

PUNKT 1: Der 'Selbst-Pass'
Bei einem Freistoß muss der Spieler nicht länger auf den Pfiff des Schiedsrichters warten - er darf direkt schießen oder selbst losdribbeln. Eine Regel, die bereits im Feldhockey verwendet wird und von der van Basten besonders angetan ist. "Der 'Selbst-Pass' war sehr gut, durch ihn wurde das Spiel viel schneller", resümierte der Holländer nach dem ersten Testspiel.

PUNKT 2: Einwürfe mit dem Fuß
Nicht nur Freistöße, Ecken und Abstöße, sondern auch Einwürfe sollen mit dem Fuß ausgeführt werden. Dabei kann der Spieler, wie bei Punkt eins, direkt mit dem Ball losspurten oder dribbeln.

PUNKT 3: 'Alternative Strafstoßregel'
Wann immer einem Spieler eine klare Torchance genommen wird, soll der Schiedsrichter Elfmeter pfeifen - egal ob das Foul im Strafraum oder vom letzten Mann, 40 Meter vor dem Tor, begangen wurde.

Die Intention dahinter: "Fußball ist toll, es läuft auch alles gut, aber man muss immer schauen, ob man nicht Dinge verbessern kann. Und das hier ist ein guter Ansatz. Und wenn bei solchen Tests was Positives herauskommt, ist dem Fußball damit nur gedient", erklärt sich van Basten stellvertretend für den Holländischen Fußballverband. "Wir wollen den Fußball so ehrlich und attraktiv wie möglich gestalten wollen, da können diese kleinen Schritte helfen."

Auch Pieter Vink (ehemaliger FIFA-Schiedsrichter), der das Testspiel zwischen dem FC Lisse Quick Boys Katwijk leitete, befürwortet die Veränderungen. "Ich habe keine Zahlen, aber ich bin absolut davon überzeugt, dass die reine Spielzeit deutlich zugenommen hat. Normalerweise haben die Spieler vor jedem Freistoß etwas zu nörgeln, oder es dauert, bis die Mauer steht. Ich habe heute gar keine Mauer gesehen. Mein Linienspray kann ich wegwerfen. Das ist ein großes Plus."



Lukas Mitmasser
Lukas Mitmasser - Administrator
lukas.mitmasser@gmx.at

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