"Wird keine Auflockerungen geben"

09.11.2017

fac
Bundesliga-Vorstand Reinhard Herovits über die Kritik an der neuen 2. Liga.
SportkabineDie einen können nicht, die anderen wollen nicht. So hält sich das Interesse über die neu reformierte 2. Liga auch heuer mehr als nur in Grenzen. Vor allem im Westen, wo mit Grödig und Anif die zwei "Big Player" bereits eine Absage erteilten, mit Wals-Grünau Schwaz zwei Top-Teams nachzogen. Im Osten herrscht im Vergleich zu West und Mitte das größte, aber nicht großes Interesse. In der Regionalliga Mitte zeigen sich vor allem Vorwärts Steyr und Tabellenführer Lafnitz gewillt.

Nervös wird man ob der Tatsache, dass aber noch keiner einziger der genannten Klubs eine Zusage für das Ansuchen der Lizenz erteilt hat, bei der Bundesliga nicht, wie Vorstand Reinhard Herovits im Interview mit der Krone bestätigt. "Wenn man die Vergangenheit betrachtet, sind die Diskussionen vor Weihnachten nichts Neues, wenn ich etwa an die Fälle Austria Salzburg, Klagenfurt oder Wr. Neustadt denke. Wir sehen keinen Grund zur Beunruhigung, sind zuversichtlich, dass wir 2018 mit 16 Klubs starten."

Bei Teams wie Grödig, Ebreichsdorf oder Schwaz streikt der Geldbeutel, bei Anif ist das Flutlicht der Kern des Problems. Auch die fixe Anstellung eines Trainers und Managers stellt Klubs wie Vorwärts Steyr noch vor eine Herausforderung. Vor allem finanzieller Natur. "Die Bedingungen waren immer mit ÖFB und Landesverbänden abgestimmt. Insofern verstehe ich nicht, dass etwa das Thema Anstellung eines A-Lizenz-Trainers und eines Managers ab 15. März für Aufsehen sorgt. Das heißt ja nicht, dass ein Trainer seinen Job aufgeben muss. Zumal es in der 2. Liga keine Wochentagsrunden gibt", führt Herovits weiter aus. Seitens der Bundesliga war also alles im Vorhinein geklärt, Auflockerungen sind daher ausgeschlossen. "Das wird es sicher nicht geben, auch nicht beim Flutlicht. Da würde eher – auch wenn es nicht das Ziel ist – mit 14 statt mit 16 Klubs gespielt."

Als dritter Pfeiler, der für potentielle Aufsteiger von Bedeutung ist, gilt der TV-Vertrag, der noch nicht ausgehandelt ist. "Ziel ist ein Livespiel pro Runde, der Rest als Highlight-Zusammenfassung. Der Vertrag soll idealerweise im Frühjahr stehen", kündigt Herovits an.






Lukas Mitmasser
Lukas Mitmasser - Administrator
lukas.mitmasser@gmx.at

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