"Peter Stöger hat auf mich gesetzt" - Bernd Besenlehner

26.07.2013

Besenlehner. Header
Der Neo-Eggendorfer kickte unter Schöttel, Stöger und Pfeifenberger in der Bundesliga. Im fanreport.com-Interview erzählt Besenlehner warum es bei Wr. Neustadt nicht geklappt hat und spricht über die schönsten Spiele und Momente in seiner Karriere. Kurzfristig will der 26-Jährige mit Eggendorf Meister werden, langfristig in die Regionalliga.
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Sein Bundesliga-Debüt feierte er unter Peter Schöttel gegen Rapid Wien am 19.02.2010. Unter Peter Stöger erreichte er seinen Karriere-Höhepunkt, spielte gegen Austria Wien und RB Salzburg 90 Minuten lang durch.

Nun läuft Bernd Besenlehnerin der 2. Landesliga Ost für den ASK Eggendorfauf, weil er unter dem aktuellen Wr. Neustadt-Trainer Heimo Pfeifenberger 2012/13 nur mehr zu zwei Einsätzen kam. Bei den Amateuren sah der nun 26-Jährige keine Zukunftsperspektive.

Nun spricht Besenlehner im fanreport.com-Interview über seine Bundesliga-Zeit, die schönsten Spiele und Momente seiner Karriere und über seine ambitionierten Ziele mit dem ASK Eggendorf.

Fanreport.com: Du bist neu beim ASK Eggendorf. Wie bist du mit dem Verein in Verbindung gekommen?
Bernd Besenlehner: Der Aflenzer Christian hat mich angerufen. Den kenne ich schon von früher, der war schon einmal mein Trainer. Der hat mich gefragt, ob ich Interesse habe. Für mich ist das eine sehr reizvolle Aufgabe, das hat gerade sehr gut gepasst.

Ich habe nicht in sein Konzept gepasst.
Besenlehner über seine Zeit unter Pfeifenberger
Fanreport.com: Warum der Wechsel weg von Wr. Neustadt? Antunel Marijanovic hat im Interview mit mir von einer fehlenden Perspektive im Verein gesprochen. War das bei dir ähnlich?
Bernd Besenlehner: Bei mir war es ja so, dass ich am Ende sehr viel bei den Amateuren gespielt habe. Unter dem Peter Stöger hat das noch sehr gut funktioniert, der hat auf mich gesetzt. Unter dem Heimo Pfeifenberger war ich dann nicht mehr oft dabei. Bei den Amateuren selbst war die Perspektive dann nicht gut, die wollen nicht aufsteigen, gar nichts. Und ich will mit Eggendorf Meister werden.

Fanreport.com: Du hast schon Bundesliga gespielt. In der Saison 11/12 bist du auf 17 Einsätze gekommen. 12/13 dann nur mehr zu zwei Spielen. Du hast vorhin schon erwähnt, dass das am Trainerwechsel lag. War das der einzige Grund?
Bernd Besenlehner: Es war so, dass ich gegen Ende der Saison unter dem Peter Stöger viele Spiele absolviert habe und viel zum Spielen gekommen bin. Da habe ich dann gedacht, jetzt läuft es wirklich. Der Pfeifenberger hat dann aber seine Spieler geholt und nicht mehr auf mich gesetzt. Ich war nie wirklich verletzt, im Training hat immer alles gepasst und ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen. Ich habe einfach nicht in sein Konzept gepasst.

Die Spiele gegen die Austria und Salzburg unter Stöger waren die schönsten.
Bernd Besenlehner über die besonderen Momente seiner Karriere
Fanreport.com: Welches Match aus der Bundesliga blieb dir in besonderer Erinnerung?
Bernd Besenlehner: Das war ein Heimspiel gegen die Wiener Austria. Da haben wir ein 0:0 Unentschieden geholt. Da habe ich 90 Minuten durchgespielt unterm Stöger und habe eine gute Partie gezeigt. Gleich darauf haben wir in Salzburg gespielt und auch da war ich von Anfang an mit dabei. Das waren die schönsten Spiele für mich.

Fanreport.com: Was war der schönste Moment in deiner Karriere?
Bernd Besenlehner: Das ist sehr schwer zu sagen. Auch mein Debüt gegen Rapid Wien war sehr schön (Anm.: 2:2). Aber das schönste war eigentlich, wie mir der Sprung von den Amateuren in den Profi-Bereich gelungen ist. Das war eigentlich relativ spät in meinem Alter. Und das war eigentlich immer mein Traum.

Ich will mit Eggendorf Meister werden und den Weg in die Regionalliga mitgehen.
Besenlehner über die kurz- und langfristigen Ziele mit dem ASK Eggendorf
Fanreport.com: Du hast vorhin schon vom Meistertitel als Ziel für die kommende Saison gesprochen. Was sind allgemein deine Ziele mit dem ASK Eggendorf?
Bernd Besenlehner: Das langfristige Ziel vom Verein ist die Regionalliga. Ich will mit dem Verein diesen Weg mitgehen und meinen Teil dazu beitragen.

Fanreport.com: Welche langfristigen Karriere-Ziele hast du noch?
Bernd Besenlehner: Bei mir ist es aus privaten Gründen gerade so, dass ich gerade am Haus bauen bin und Eggendorf war da gleich in der Nähe und deshalb war das ideal. Ich will jetzt vor allem wieder in den Rhythmus kommen, den Spaß am Fußball wiederfinden und ins Spielen Kommen, und das bei einer Mannschaft, wo ich geschätzt werde und nicht nur zu den Amateuren abgeschoben werde.

Fanreport.com: Noch einmal kurz zurück zu deiner Zeit in Wr. Neustadt. Antunel Marijanovic hat mir erzählt, dass da die Verbindung zwischen Amateuren und Profis ganz schlecht ist. Du selbst hast immer wieder zwischen Kampfmannschaft und Amateuren gewechselt. Wie war das?
Bernd Besenlehner: Ich habe immer oben mittrainiert und bin nur zu den Spielen runter gekommen. Das ist dann natürlich sehr schwierig für die Gemeinschaft und für den Spielfluss, wenn man nie mit seinen Mitspielern trainiert hat. Ich bin da immer quasi als Fremdkörper zu den Amateuren gekommen.


Philipp Marx
Philipp Marx - Redakteur
philipp.marx@fanreport.at

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