Causa Ashley Barnes: Das sagt Foda

04.03.2019

Franco Foda Fotocredit: Foto by Hofer / Christian Hofer
Premiere-League-Angreifer Ashley Barnes wird kein Österreicher. Teamchef Franco Foda spricht von einem „unglücklichen“ Hergang.
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Seit einiger Zeit hatte sich der ÖFB darum bemüht, den Engländer Ashley Barnes einzubürgern. Der 29-Jährige hat eine österreichische Großmutter und absolvierte 2008 bereits unter Sondererlaubnis ein U20-Länderspiel für Österreich.

Wie das Innenministerium vergangene Woche bekannt gab, ergab eine juristische Prüfung, dass Barnes keine Österreichische Staatsbürgerschaft erlangen könne. So setze das Staatsbürgerschaftsgesetz vom Fremden bereits erbrachte und von ihm noch zu erwartende außerordentliche Leistungen im besonderen Interesse der Republik Österreich voraus. Das Kriterium, dass ein Staatsbürgerschaftswerber die Leistungen bereits in Österreich erbracht haben muss, sei der wesentliche Punkt. Barnes erfülle diesen wie auch andere Punkte nicht, weshalb eine Einbürgerung des 29-Jährigen nicht in Frage komme.

Teamchef Franco Foda äußerte sich am Wochenende bei Sky zur Causa: „Es ist etwas unglücklich gelaufen, denn diese Kriterien gab es ja schon letztes Jahr im März.“ Daher hätte man dem ÖFB bereits früher mitteilen können, dass es keine Möglichkeit für eine Einbürgerung Barnes‘ gebe. „Dann hätten sich Verband und Trainerteam die Arbeit sparen können“, so Foda weiter.

Der ÖFB-Teamchef habe die Causa nun abgehakt, allerdings tue es ihm für Barnes leid, der gerne für das ÖFB-Team aufgelaufen wäre. Der 29-Jährige spielt seit 2014 für den FC Burnley und kommt in bislang 127 Premiere-League-Einsätzen auf 29 Treffer und sieben Assists.

Johannes Posani
Johannes Posani - Chefredakteur
johannes.posani@fanreport.at

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