Austria Salzburg meldet sich zu Wort

17.02.2017

SKN St.Pölten - Austria Salzburg 38
Aufgrund der aktuellen Berichte sieht sich der Vorstand gezwungen, öffentlich zu reagieren und einige Behauptungen richtig zu stellen.
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 Im vergangenen Sommer hat sich der Vorstand der Mammut-Aufgabe gestellt, einen kompletten Richtungswechsel zu vollziehen, um den Sanierungskurs überhaupt fortzusetzen zu können.
 
Am 6. Oktober 2016 wurden die Mitglieder im Rahmen eines Informationsabends über die fertiggestellte Bilanz informiert. Gleichzeitig hat der Vorstand das laufende Budget überarbeitet, dort präsentiert und sich kritischen Fragen gestellt. Schon damals wurde kommuniziert, dass in den Monaten März bis Juni 2017 monatlich eine Liquiditätslücke entstehen könnte. Auch wurde kommuniziert, dass die Sanierungsquoten durch die Bürgschaften getilgt und in langfristige Darlehen umgewandelt werden müssen.
 
Als Kernproblem wurde festgestellt, dass die liquiden Mittel durch den Aboverkauf am Saisonbeginn für die Bezahlung von kurzfristigen Verbindlichkeiten (Altlasten) verwendet werden müssen, und daher im Frühling 2017 diese Liquidität für das laufende Budget fehlt.
 
Seit Sommer 2016 hat der Verein die Verbindlichkeiten von über 300.000 Euro bereits um 190.000 Euro abgebaut. Die betrifft im übrigen die Altlasten und nicht das operative Budget.
 
Weder wird die Lage schön geredet noch heruntergespielt. Die aktuellen Zahlen sind aufgrund von zusätzlichen nicht budgetierten Maßnahmen der Fans und auch des Vorstandes sogar besser als budgetiert. Das operative Budget war im Oktober 2016 noch leicht negativ und hat sich mittlerweile ins Plus gedreht. Um den Verein gänzlich zu sanieren, bedarf es aber noch mindestens drei Jahre. Dies wurde und wird auch laufend kommuniziert.
 
Nicht nachvollziehbar ist die vom Kontrollgremium kritisierte mangelnde Informationspolitik. Der Vorstand hat das Kontrollgremium stets wie im Statut festgelegt umfassend, vollständig und wahrheitsgemäß informiert. Zudem ist ein Mitglied des Kontrollgremiums seit Herbst 2016 für die Buchhaltung zuständig, ein weiteres Mitglied hat laufend Einblick in die aktuellen Zahlen und ist auch maßgeblich bei der Budgetplanung beteiligt.


Quelle: SV Austria Salzburg
Michael Höpp
Michael Höpp - Administrator
michael.hoepp@fanreport.at

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