Gratkorn: Landesliga oder Regionalliga?

25.06.2013

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Der Österreichische Fußball könnte ab sofort wieder um eine kuriose Posse reicher sein. Wie wir soeben erfahren haben, will der FC Gratkorn jetzt doch in der Regionalliga Mitte bleiben. Ein dementsprechender Antrag wurde bereits an den steirischen Fußballverband gestellt.
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Neueste Infos

In der gestrigen Vorstandssitzung des STFV wurde beschlossen, dass der freiwillige Verzicht von Gratkorn, und der damit verbundene Gang in die Landesliga aufrecht bleibt. Am Freitag wird allerdings die paritätische Kommission endgültig über den Fall entscheiden. Zur Info: Die paritätische Kommission setzt sich aus Vertretern aller drei Landesverbände der Regionalliga Mitte zusammen. Wir werden uns also noch bis Freitag gedulden müssen, ehe wir endlich fix wissen, welche 16 Vereine im kommenden Jahr in der RLM antreten.

Ursprüngliche Meldung

Auf Nachfrage beim steirischen Fußballverband wurde uns von Direktor Dr. Thomas Nußgruber bestätigt, dass Gratkorn einen Antrag gestellt hat, um in der Regionalliga bleiben zu können. Die Gratkorner berufen sich auf einen Formalfehler, demnach man sich nicht so früh hätte deklarieren müssen, ob man wirklich freiwillig in die Landesliga geht. Auf die jeweiligen Auslosungen hätte ein positiver Bescheid keinen Einfluss, es würden lediglich die Mannschaften Gratkorn und KSV Amateure in der jeweiligen Liga getauscht.

Von der aktuellen Mannschaft wird in der kommenden Saison allerdings keiner mehr dabei sein, lediglich Dominic Hassler könnte dem Verein als einziger arrivierter Spieler erhalten bleiben. Eine wichtige Personalentscheidung wurde indes bereits gefällt, ein neuer Trainer ist gefunden.

Robert Pflug neuer Trainer in Gratkorn

Der krisengeschüttelte FC Gratkorn ist auf der Suche nach einem neuen Trainer schnell fündig geworden, Robert Pflug kehrt an die Seitenlinie zurück. „Es war für mich eine Herzensangelegenheit dem Verein zu helfen. Ich bin mit Gratkorn seit vielen Jahren eng verbunden.“, erklärte der 68-jährige gegenüber regionalliga.at. Für viele kam dieser Schritt doch überraschend, trennten sich doch die Wege von Robert Pflug und dem FC Gratkorn im September 2011 nicht gerade wohlwollend. Es soll dabei ordentlich gekracht haben zwischen dem Trainer und seinem Präsidenten Josef Schenkirsch, für Pflug Schnee von gestern. „Jeder verdient eine zweite Chance. Wir haben uns – wie es sich unter Männern gehört – ausgesprochen und die Sache aus der Welt geschafft. Ich wollte eigentlich nicht mehr im Fußballgeschäft arbeiten, meine Frau ist auch ziemlich böse auf mich. Aber in Gratkorn geht es um mehr – es wäre einfach schade um diesen Traditionsverein mit seinen vielen Spielern in der Jugend. Da geht es auch um soziales Engagement, die jungen Burschen und Kinder brauchen ja weiterhin einen Verein.“

Sascha Stocker
Sascha Stocker - Administrator
sascha.stocker@fanreport.at

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