GAK äußert sich nach “Fan-Attacke”

29.10.2018

GAK 1 Fotocredit: Michael Hierzmann
„Wir werden Sie nie wieder sehen“: Turbulente Szenen hatten am Wochenende in der Partie zwischen dem GAK und Hertha Wels zum Spielabbruch nach 79 Minuten geführt. Nun melden sich die Steirer nach dem Vorfall zu Wort.
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Es geschah nach dem 1:1-Ausgleich des GAK: Ein Anhänger der Rotjacken stürmte auf den Platz und stieß Wels-Akteur Harun Sulimani zu Boden. Der Unparteiische brach die Partie daraufhin ab. Der Angreifer musste nach seiner Aktion von mehreren Polizeistreifen weggebracht und von aufgebrachten GAK-Fans geschützt werden, wie die Polizei in einer Aussendung mitteilte. Der 35-Jährige hatte sich laut eigenen Angaben vom Wels-Kicker provoziert gefühlt.

Nun richtet sich der GAK in einem offenen Brief an jenen „Fan“, der den Spielabbruch herbeiführte. In diesem heißt es: „Es gibt eine einzige gute Nachricht in diesem Brief. Die lautet: Wir werden sie (sic!) nie mehr bei einem GAK-Spiel sehen. (…) Ich hätte gerne ausführlicher geschrieben, dass die Hertha aus Wels ein ebenbürtiger Gegner war, ein - im wahrsten Sinne - "harter" Brocken. Das ist wahrscheinlich auch der ganz zentrale Punkt, der uns unterscheidet: Ich liebe meinen Verein und kann trotzdem Gegner schätzen, kann deren Leistung anerkennen, auch wenn ich mich über manche Aktionen ärgere. Das nennt man Respekt. Sie aber sind ein ganz und gar respektloser Mensch. Und vor allem lieben sie den GAK ganz sicher nicht. Sie werden das sicher anders sehen, aber sie "lieben" nur, ich liebe wirklich. Und mit mir tun das Tausende.

Und weiter heißt es: „Sie haben also meine Geschichte zerstört. Das ist egal. Sie haben aber versucht, etwas was mir - und so vielen anderen Menschen - so unglaublich viel wert ist, zu zerstören: Unseren GAK. Unsere GAK-Familie. Menschen, die alles für diesen Verein geben, ob Fans, Funktionäre, Spieler oder Helfer wie mich - ihre Attacke auf einen Spieler der Welser war in Wahrheit eine Attacke auf all die Menschen, die für den GAK 1902 stehen. Aber - und das ist die zweite gute Nachricht: Von ihnen lassen wir uns nicht niederschlagen. Sie - und all jene, die glauben, am Fußballplatz ihre Unintelligenz in Form von Gewalt zeigen zu müssen - , sie werden uns nicht stoppen können. Wir sind viel mehr als sie. Wir können mehr als sie. Viel mehr.“ 

Johannes Posani
Johannes Posani - Chefredakteur
johannes.posani@fanreport.at

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