PK: So geht es mit Breiten- und Profisport weiter

12.05.2020

Allianz Stadion Schwab Rapid Fotocredit: SK Rapid
Der Bundesliga-Start ist fix und gilt als Pilotprojekt für die Lockerung im Amateursport.
11teamsports AktionBei der am Dienstag angekündigten Pressekonferenz zum Thema "Perspektiven für Mannschaftssport" klärte Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Sportminister Werner Kogler über die nahe Zukunft für den Breiten- und Profisport auf. Teil der Pressekonferenz waren auch Peter Stöger, Vorstand Sport Austria Wien, sowie Fußball Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer und ÖFB-Präsident Leo Windtner.

Wie bereits kommuniziert, dürfen ab 15. Mai die Freiluft-Sportstätten wieder betreten werden. Ab 29. Mai - sofern es die Entwicklung zulässt - soll auch der Betrieb in Indoor-Sportstätten wieder aufgenommen werden. Der 29. Mai ist zugleich der Tag, an dem "bei Mannschaftssport im Freiluftbereich im Spitzensport der Abstand von 2 Metern unterschritten werden darf" - dies jedoch nur unter medizinischer Aufsicht. Hierbei müsse ein Präventionskonzept (regelmäßige Testungen, Schulung von Sportlern in Bezug auf die Hygiene-Maßnahmen, Gesundheitschecks und Aufzeichnungen, Reinigungsplan der Infrastruktur, ...) erstellt werden, welche "das Infektionsrisiko minimiert und deren Einhaltung kontrolliert wird." Dabei sei die Bundesliga, die Anfang Juni starten wird, das Pilotprojekt für dieses Konzept, welches den Stein für Öffnungen weiterer Sport-Bereiche ins Rollen bringen kann.

Auf Bundesliga-Ebene wird dabei eine besondere Personengruppe definiert, die gemeinsam trainieren darf. "Diese Gruppe ist nicht vergleichbar mit einer Lebenssituation in der herkömmlichen Gesellschaft, weil hier so eine gute gesundheitliche Begleitung gegeben ist. Dabei steht besonders die Prävention im Fokus." Und: "Bei einem positiven Test muss der natürlich in 14-tägige Quarantäne. In der Gruppe gibt es natürlich dann zusätzliche Testungen. Auf das Spielfeld darf nur, wer negativ ist."

Dazu erklärte auch Christian Ebenbauer: "Es geht darum, dass wir alle Personen, die am Spielfeld sind, testen, damit man einen einheitlichen Gesundheitsstatus hat. Diese Gruppe kann sich in ihrem Umfeld frei bewegen und trainieren – aber die sozialen Kontakte sollen minimiert werden. Infiziert sich einer, muss die Person unter Quarantäne, alle anderen der Gruppe sind auch angehalten, zuhause zu bleiben. Der Unterschied aber ist, dass diese Personen auch weiter zum Training und den Spielen gehen können, dürfen und sollen. Vor jedem Spiel gibt es PCR-Tests, genau so eine gesundheitliche Anamnäse am Feld. Da gibt es ein Gesundheits-Tagesbuch, tägliches Fiebermessen. Das macht der Teamarzt.“ 

Für Amateurfußballer gilt somit weiterhin: Abstand halten und hoffen, dass das für die Bundesliga ausgearbeitete Konzept funktioniert und mit Fortdauer auf untere Klassen angepasst werden kann. 

Die Pressekonferenz läuft noch, Updates folgen! 
Lukas Mitmasser
Lukas Mitmasser - Administrator
lukas.mitmasser@gmx.at

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