NSC-Damen ringen Landhaus nieder

14.03.2022

Selina Kellner Neusiedl Landhaus Fotocredit: SC Neusiedl
Die SC Neusiedl am See-Damen schlagen Landhaus.
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Das erste Meisterschaftsspiel der Rückrunde für die Damen des SC Neusiedl am See sollte gleich ein richtungsweisendes sein: Es ging gegen den direkten Ligakonkurrenten Landhaus, gegen den man im Hinspiel noch eine 0:6-Pleite kassierte.

Co-Trainer Herbert Aguinaga meldete Ende letzter Woche einen positiven Corona-Test und Headcoach Vujanovic musste einige Tage später die Quarantäne antreten. So mussten die NSC Damen das erste Meisterschaftsspiel ohne die beiden bestreiten und Co-Trainerin Nina Potz übernahm sowohl die abschließenden Trainings als auch das Matchcoaching.
 
Neusiedl gleicht gegen Landhaus aus

Trotz dieser erschwerten Vorzeichen war das Ziel klar: Drei Punkte sollten in Neusiedl bleiben. Nach 10 Minuten gab es auf der Neusiedler Bank auch gleich Grund zum Jubeln: Nach einem Freistoß von Rebecca Reichart steht Neuzugang Nikola Sobanova genau richtig und schiebt den Ball über die Linie. Doch die Freude währte nur kurz – Schiedsrichter Tatzber entschied auf Abseits und gab das Tor nicht. Daraufhin fand Landhaus immer besser ins Spiel und hatte deutlich mehr Spielanteile. Sie waren die aktivere Mannschaft und gewannen mehr Zweikämpfe. Torfrau Jasmin Müller konnte die Chancen der Wienerinnen aber mit guten Paraden noch verhindern. Bis zur 27. Minute, als Anna Gasper der Ball nach einem missglückten Klärungsversuch genau vor die Beine springt und sie den Ball unhaltbar zum 0:1 einnetzen kann. Durchaus eine verdiente Führung für die Gäste aus Wien. Genau 10 Minuten später gelingt es den Neusiedlerinnen aber den bis dahin schönsten Angriff fertig zu spielen. Damla Kirli zieht auf der linken Seite auf und lässt alle Gegenspielerinnen stehen. Ihre Vorlage kann Nikola Sobanova dann zum 1:1-Ausgleich einnetzen. Diesmal zählt der Treffer dann auch und markierte auch gleich den Halbzeitstand.
 
Elfer-Drama und lange Nachspielzeit

SC Neusiedl Damen
Jubel nach drei Punkten für Neusiedl.
Fotocredit: SC Neusiedl
In Hälfte zwei kamen die Neusiedlerinnen von Beginn weg besser ins Spiel. In Minute 53 gelingt Damla Kirli dann der erlösende Treffer zum 2:1. Ein richtiger Abstauber, den sie nach Parade der Torfrau eiskalt über die Linie drückt. Gestärkt durch dieses Tor spielen die Burgenländerinnen weiter gut auf, können aber keine Torchance mehr nutzen. In Minute 78 dann der große Schreckmoment für die Seestädterinnen. Nach einem Tackling im Strafraum durch Ivana Dzalto entscheidet Schiedsrichter Tatzber auf Strafstoß. Neusiedls Torhüterin Jasmin Müller kann diesen aber halten und entschärft sogar den Nachschuss! Da war die Euphorie natürlich spürbar. Obwohl sich in der Folge eine sehr hitzige Schlussphase entwickelte und die sechs Minuten Nachspielzeit wohl jeder Neusiedlerin wie eine Ewigkeit vorkamen, konnten die Heimischen das 2:1 über die Zeit bringen und behalten drei wichtige Punkte in Neusiedl. Besser kann ein Start in die Frühjahrsrunde wohl kaum gelingen.
 
 

„Natürlich hatte ich im Vorfeld nicht erwartet, dass ich heute an der Linie stehen und das Spiel coachen würde. Milivoj hat mich aber perfekt auf diese schwierige Aufgabe vorbereitet. Ich bin so stolz auf die Leistung der ganzen Mannschaft, die sich durch diese schwierigen Vorzeichen nicht beirren lassen hat. Das war ein Sieg, an den ich mich noch sehr lange erinnern werde: ein aberkanntes Tor, ein gehaltener Elfer und eine bombastische Teamleistung!“ resümierte Nina Potz nach dem Spiel.
 

Spielbericht: SC Neusiedl

Fanreport Redaktion
Fanreport Redaktion - Chefredakteur

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