Teamsportverbände schlagen Alarm

19.01.2021

Platzsperre gesperrt verbot fußballplatz Fotocredit: Pixabay
Sinkende Mitgliedszahlen, fehlende Perspektive: Elf Teamsportverbände – darunter der ÖFB – schlagen Alarm und formulieren eine zentrale Forderung.
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Die Corona-Pandemie wird das ganze Land bis weit in den Frühling hinein vor große Herausforderungen stellen. Anders als in anderen Gesellschaftsbereichen fehle für den Sport bislang aber ein möglicher Fahrplan – und eine damit verbundene Perspektive.

Aus diesem Grund verstärken die elf Teamsportarten und deren Verbände – American Football, Baseball, Basketball, Eishockey, Faustball, Fußball, Handball, Hockey, Rugby, Volleyball und Wasserball – ihre Kooperation und wollen für professionelle Lösungen und realistische Perspektiven für ihre Vereine und Mitglieder eintreten.

Zentrale Forderung für den Sport

Als zentrale Forderung haben sie eine an die Öffnung der Schulen gekoppelte schrittweise Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes unter den gebotenen Sicherheitsauflagen formuliert. Damit solle ein Totalschaden im Nachwuchs- und Amateurbereich abgewendet werden.

So wolle man den alarmierend sinkenden Mitgliederzahlen entgegenwirken und verhindern, ganze Jahrgänge bei den Kindern und Jugendlichen zu verlieren. Als ausgewiesene Experten trete man geschlossen in den Dialog mit den Ministerien, wie die Wiederaufnahme eines der Situation angepassten Trainingsbetriebs im Mannschaftssport parallel zu den Schulöffnungen aussehen könne.

Verbände schlagen Alarm

Kinder, Jugendliche, bzw. deren Eltern würden sich verstärkt vom Sport abwenden, heißt es in der Aussendung. Hielt man im abgelaufenen Jahr seinem Verein/seiner Sportart noch die Treue, so sei aktuell ein starker Rückgang der Mitgliederzahlen zu verzeichnen. Rund ein Drittel weniger zähle man bereits in manchen Verbänden. Das schließt den Kinder- und Jugendbereich mit ein.

"Der Sport hat bereits beweisen, dass er mit der Situation und der damit einhergehenden Verantwortung sorgsam und professionell umgeht. Schon im Frühjahr 2020 wurden detaillierte Präventionskonzepte ausgearbeitet, die die Gruppengröße im Training definiert haben, die Abstandsregeln berücksichtigten, die Nutzung der Garderoben streng regelten und auch auf das gestaffelte Betreten und Verlassen der Sportstätten Rücksicht nahmen. Darüber hinaus sind den Verbänden keine auf unmittelbare Sportausübung zurückzuführende Cluster bekannt. Nicht zuletzt deshalb sind auch das Schifahren und das Eislaufen weiter erlaubt", so AFBÖ-Präsident Michael Eschlböck.

Vereine brauchen Perspektive

"Wir alle haben großes Verständnis für die erneut verlängerten und verschärften Maßnahmen und haben diese seit Frühling 2020 immer hundertprozentig mitgetragen. Das tun wir auch jetzt. Der Teamsport braucht aber jetzt eine echte Perspektive, die wir unseren Vereinen und Mitgliedern bieten können. Ansonsten wird es unausweichlich zu unabsehbaren langfristigen Kollateralschäden kommen“, appelliert ÖFB-Präsident Leo Windtner und ergänzt: „Ich kann nur vor allen Aktiven und Ehrenamtlichen in Österreich dankend den Hut ziehen, die es zustande gebracht haben, dass die Amateur-Clubs bis hierher durch diese schwierige Zeit gekommen sind. Ich bin überzeugt, dass wir diese Krise gemeinsam bewältigen. Dafür braucht es jetzt aber eine Perspektive."

Johannes Posani
Johannes Posani - Administrator
johannes.posani@fanreport.at

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