FC Wels zeigt Corona-Maßnahmen Rote Karte

26.10.2020

FC Wels Martin Bohensky Juan Bohensky Christian Aitzetmüller Fotocredit: FC Wels
Der FC Wels kritisiert die Verschärfungen – und warnt vor Folgeschäden.
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Die Corona-bedingten Verschärfungen der Bundesregierung stoßen im Amateursport nicht auf vollumfängliche Gegenliebe. Beim FC Wels habe man die Verordnungen „mit Entsetzen“ wahrgenommen, wie die Oberösterreicher in einer Presseaussendung mitteilen.

„Die Verordnungen der Regierungen sind schwammig formuliert und in dieser Form nicht mehr tragbar. Dabei verfehlen sie auch das eigentliche Ziel, den Schutz der Gesundheit. Mittlerweile ist bekannt, dass es auf Sportplätzen bislang so gut wie keine Clusterbildungen gab und im Freiluftbereich die Ansteckungsgefahr gegen Null geht. Dennoch verhängt die Regierung den Sportplatzbesuchern die mehr als unverständliche Maskenpflicht während der Spieldauer und verbietet den Vereinen das Ausschenken von Speisen und Getränk“, schreibt der Verein.

"Finanzieller Schaden nimmt neue Maßstäbe an"

Die Verschärfungen würden zudem dafür sorgen, dass die überlebenswichtigen Einnahmen aus Eintritt und Kantinenumsätze verloren gehen. Der FC Wels warnt weiter, es drohe die Gefahr, eine gesamte Generation an zukünftigen Kickern zu verlieren, weil die Kinder die Freude am Sport verlieren würden. „Stellt man das Nutzen/Schaden-Verhältnis gegenüber, kann man über die aktuellen Verordnungen der Bundesregierung nur mehr den Kopf schütteln“, so der FC Wels.

„Natürlich werden wir uns an die neuen Verordnungen halten und diese auch umsetzten, doch bei wöchentlich neuen Maßnahmen verliert man nicht nur die Übersicht, man muss sich langsam auch die Sinnfrage stellen“, so Obmann Juan Bohensky. Auch der Kassier des Vereins Martin Bohensky findet kritische Worte: „Bislang sind wir gut durch die Krise gekommen, doch der finanzielle Schaden nimmt jetzt neue Maßstäbe an“.

FC Wels: Kritik an Regierung, Lob für Stadt

Großes Lob spricht der Verein hingegen der Stadt Wels und deren Vertretern aus, die den Vereinen unterstützend unter die Arme greifen würden. „Anders als die Bundesregierung versucht man seitens der Stadt Wels im Rahmen deren Kompetenzen Lösungen zu suchen und den Vereinen das abhalten des Spielbetriebes so einfach wie möglich zu ermöglichen“, findet Obmann Juan Bohensky positive Worte.

Wie es genau weiter gehen soll, wisse man mit Stand heute nicht. Fakt sei, dass man die Herbstsaison so schnell wie möglich hinter sich bringen möchte und gemeinsam mit allen weiteren Vereinen aus den diversen Sportarten gegen die Verordnungen ankämpfen wolle.

Fanreport Redaktion
Fanreport Redaktion - Chefredakteur

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