„Leobendorf war keine Notlösung“

03.08.2022

Jubelnde Vienna-Spieler, Mario Konrad Kapitän Jiri Lenko Fotocredit: First Vienna FC 1894 / FOTObyHOFER
Kult-Stürmer Mario Konrad stellt sich nach dem Aufstieg mit der Vienna beim SV Leobendorf einer neuen Herausforderung. In Teil I unseres fanreport.com-Interviews spricht der 39-Jährige über die Beweggründe für den Wechsel und lässt die Zeit bei der Vienna Revue passieren.
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fanreport.com: Letzte Saison hast du mit der Vienna den Meistertitel in der Regionalliga Ost gefeiert, welche Erinnerungen sind dir hängen geblieben, was waren die Highlights?

Mario Konrad: Ich habe drei sehr, sehr schöne und erfolgreiche Jahre bei der Vienna verbracht, wir sind zweimal aufgestiegen, sind auch im Cup 2020/21 bis ins Viertelfinale gekommen, wo wir auch einen Bundesligisten (SCR Altach, Anm.), einen Zweitligisten (Vorwärts Steyr, Anm.) ausgeschalten haben und dann sehr unglücklich gegen Sturm Graz verloren haben. Das waren alles Meilensteine in den drei Jahren bei der Vienna mit dem krönenden Abschluss, dem Titel in der Regionalliga Ost, der bei weitem nicht einfach war. Die Meisterfeier auf Mallorca war der krönende Abschluss der ganzen Reise. 

Für die Vienna geht’s in der 2. Liga weiter, du bleibst in der Regionalliga Ost, bist nach Leobendorf gewechselt.
  
Mein Wechsel zu Leobendorf hat sich so herauskristallisiert, dass ich auch aufgrund meines Jobs sehr eingeschränkt gewesen wäre mit dem neuen Profi-Dasein bei der Vienna. Es hätte mich sportlich sehr gereizt, aber der Job hätte das nicht zugelassen. Von Vereinsseite aus waren auch keine Anzeichen da mit mir zu verlängern, das war aber auch klar mit Markus Katzer kommuniziert, dass es einfach keinen Sinn macht in die Zweitliga-Saison mit einem 39-Jährigen zu gehen. Das Ziel war ja der Aufstieg und in weiterer Folge junge Spieler zu entwickeln und spielen zu lassen. Von daher hätte es keinen Sinn gemacht, bei der Vienna weiterzumachen.

Was war ausschlaggebend für deine Entscheidung, nach Leobendorf zu wechseln? 

Leobendorf war für mich aber keine Notlösung, sondern die beste Lösung, Ich bin wieder bei meinem Heimatverein, wo ich alles kenne, wo ich jahrelang gespielt habe, wo ich auch den größten Erfolg, nämlich den Regionalliga-Aufstieg, gefeiert habe. Somit war es eine leichte und klare Entscheidung. 


Fanreport Redaktion
Fanreport Redaktion - Chefredakteur

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