Amstetten: Schlusspfiff für Robert Weinstabl

04.03.2019

Robert Weinstabl Fotocredit: Foto by Hofer / Christian Hofer
Trainer-Trennung im Mosviertel!
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Zwei Wochen ist das Frühjahr der 2. Liga alt und schon kommt es zur ersten Trennung! Der Aufsteiger aus Amstetten zog nach einer Niederlage gegen den FAC und einem Heimremis gegen Wacker Innsbruck II die Reißleine und beurlaubte Teamchef Robert Weinstabl. Der 35-Jährige war seit Sommer 2017 im Amt, schrieb mit dem Aufstieg aus der Ostliga Vereinsgeschichte und übergibt die Mostviertler nun auf Rang 15. 

INTENSIVE ZEIT ZU ENDE 
"Es wird nach Punkten abgerechnet und ein Punkt aus den ersten beiden Spielen ist zu wenig. Vor allem, weil wir die Heimpartie gegen Wacker unbedingt gewinnen wollten", resümiert Weinstabl. Mit sechs neuen Kräften feilte man in der Wintervorbereitung an der Mission Klassenerhalt - ein Großteil der Neuzugänge stieß jedoch erst in einer späten Phase zur Mannschaft hinzu. "Es wird immer von einer langen Winterpause gesprochen. Uns hätten ein bis zwei Wochen länger sicher noch gut getan."

Dennoch überwiegen bei Weinstabl die positiven Eindrücke der vergangenen anderthalb Jahre. "Das Jahr in der Ostliga mit 61 Punkten war wie ein Märchen für mich. Auch die ersten sechs Runden in der 2. Liga sind toll verlaufen. Aus der schlechten Phase, die dann folgte, werde ich nun meine Lehren ziehen. Schon einige berühmte Trainer haben gesagt: Du bist erst ein guter Trainer, wenn du schon einmal entlassen wurdest. Nochmal: Mir ist es gelungen, mit Amstetten Vereinsgeschichte zu schreiben. Und wenn ich sehe, wie sich einige Spieler entwickelt haben, freut mich das am meisten. Mein Nachfolger übernimmt eine absolut intakte Mannschaft, die ausreichend Qualität für den Klassenerhalt hat."

Die kommende Woche möchte Weinstabl nutzen, um zur Ruhe zu kommen und sich von der Mannschaft zu verabschieden. Die Folgewochen stehen bereits im Zeichen der Fortbildung. "Ich werde sehr viel hospitieren", versichert Weinstabl und zeigt sich voller Tatendrang. "Im Sommer werde ich wieder angriffslustig sein und mich auf eine neue Aufgabe freuen!"

"SEHR SCHWER GEFALLEN"
Harald Vetter, sportlicher Leiter des SKU Amstetten, kommentiert die Trennung wie folgt: "Es ist uns sehr schwer gefallen. Wir haben gehofft, dass wir den Spieß noch umdrehen können, was in den ersten beiden Spielen aber leider nicht der Fall war. Es sind jetzt noch 39 Punkte zu vergeben - mit einem Trainerwechsel hoffen wir auf neue Impulse." Wer in der kommenden Woche auf der Bank Platz nehmen wird, steht noch in den Sternen. "Die Gespräche haben heute begonnen, vielleicht haben wir gegen Lafnitz schon einen neuen Trainer."
Lukas Mitmasser
Lukas Mitmasser - Administrator
lukas.mitmasser@gmx.at

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