Gelb/Rote "Festspiele" in Oberwart

03.11.2018

gelb -rote Karte
Vor einigen Wochen hatte man dem SV Oberwart für die kommende Saison ein "Comeback" in der 2. Liga prophezeit, dann starteten die Südburgenländer einen Lauf, nach fünf Siegen geht es Richtung erstes Tabellendrittel. Jedenfalls wartete dliesmal mit dem ASK Horitschon eine echte Herausforderung, mit dem vielen Selbstvertrauen im Gepäck schielte man im Inform-Stadion nach dem sechsten Sieg.
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Kampf, wenig Chancen, Führung geht o.k.
Ligaobmann Josef Pekovics hatte beim Spielplan wieder in die Trickkiste gegriffen, einzig und allein gab es an diesem Allerseelentag im Südburgenland Fußball in der vierthöchsten Liga Österreichs zu "bewundern". Und da die Anreise zum anderen Spiel in Stegersbach noch weiter weg war als Oberwart, war die Wahl für fanreport, natürlich mit dem g`scheitesten Trafikanten Österreichs als treuer Begleiter nicht schwer, zum ersten Mal in dieser Spielzeit ging es ins Inform-Stadion. Und wenn man die 90 Minuten rückblickend betrachtet, man hatte die richtige Wahl getroffen. "Übeltäter" Pekovics war natürlich anwesend, SVO Präsident Gerhard Horn und der Ligaobmann steckten vor dem Spiel die Köpfe zusammen, im Vorbeigehen hörte fanreport noch wie der Herr Präsident sagte, "schickts mir die Regionalligabestimmungen", oder so ähnlich, glaubt halt fanreport. Übrigens, Gerhard Horn ist als Präsident ein Segen für jeden Verein, man merkt, hier hat, ob Kantinenpersonal, Ordner usw. jede Person seine Aufgabe und was noch wichtiger ist, Horn mischt sich in sportliche Bereiche nicht ein, hier könnten sich manche Wichtigmacher eine Scheibe abschneiden.
Von Anpfiff weg entwickelte sich - trotz Dauerregens - eine flotte Partie, Horitschon versuchte den Ball flott nach vorne zu tragen, denn das erste Mal in dieser Saison spielte der "Wunschsturm" Derdak/Kustor. Bei Oberwart ging Offensive nicht so viel wie zuletzt, "Goleador" Thomas Herrklotz gönnte sich diesmal eine (verdiente) schöpferische Pause, außerdem behagte  ihm keineswegs die enge "Beschattung" durch Klaus Lehrner, für fanreport der konsequenteste, unangenehmste - bringen wir es auf den Punkt - also beste Verteidiger der Burgenlandliga. Also musste bei Oberwart eine Alternative für das Toremachen her, diese hatte auch einen Namen, nämlich Peter Gergö. In der 16. Minute foult Dominik Schiefer so zwischen Outlinie und Strafraumecke Thomas Herrklotz, den Ball bringt Stefan Adorjan angeschnitten vors Tor, Peter Gergö ist mit dem Kopf zur Stelle - 1:0. Oberwart bekommt durch diesem Treffer natürlich Auftrieb, kontrolliert die knappe Führung, die spielerische Linie geht allerdings verloren. Horitschon hat durch Schiefer nach 33 Minuten die erste und einzige Möglichkeit im ersten Spielabschnitt, unterm Strich war es eine von vielen Zweikämpfen geprägte Partie.

Jetzt wirds turbulent
Die Pausenansprache vom Gästetrainer Bleyer zeigte zu Beginn des zweiten Spielabschnittes Wirkung, denn nun hatten die Horitschoner ihre beste Phase.Oberwart konnte sich nicht so recht aus der Umklammerung befreien, irgendwie konnte man den Ausgleichstreffer schon "riechen". Und da bei den meisten der 300 Zuschauern das Riechorgan noch funktionierte, war es nach 61 Minuten so weit. Horitschon Kapitän Lukas Zlatarits holt mit letztem Einsatz einen Eckball heraus, den bringt Manuel Frech mitten ins Getümmel, Noel Kustor schaltet am schnellsten und mit Saisontreffer Nummer Zwölf zieht er in der Torschützenliste mit dem Führenden Herrklotz gleich. Aber nur zwei Minuten später gab es wiederum eine kalte Dusche für die Gäste: Eine Aneinanderreihung von vielen Fehlern führt zur "nächsten" Oberwarter Führung. Zuerst kann Christoph Koch völlig ungehindert flanken, dann köpfelte Adam Balla freistehend, Horitschon Goalie Böhm kann sensationell zur Ecke abwehren. Den Eckball bringt Marcel Pomper auf die zweite Stange, Keeper Böhm "verschläft" die weite Flanke und dort steht Peter Gergö erneut richtig - 2:1. Dann hat Herrklotz noch die Entscheidung auf dem Fuß, er scheitert aber an Goalie Böhm und dann kommen die denkwürdigsten sieben Minuten der Burgenlandliga. In der 81. Minute foult Dominik Schiefer Peter Gergö - Gelb/Rot, drei Minuten später sieht Lukas Zlatarits Gelb/Rot und in der 88. Minute ein böses Einsteigen von Patrick Derdak gegen Christoph Koch, was kommt, wir wissen es ja eh. Zwei Anmerkungen will sich fanreport noch "erlauben", meist sind die Schiris - so wie diesmal - am Anfang zu schnell mit der Gelben, dann wird die Luft natürlich immer dünner und es gibt keine Alternative. Über die Karte für Derdak gibt es keine Debatte, Schiefers Gelb/Rot ist diskussionswürdig und die Karte für Zlatarits war total überzogen. Und eines weiß jetzt fanreport und der g`scheite Trafikant mit Garantie, wir sind uns jetzt sicher, die Wiener Antwort auf Burgenlands Manuel Gregorits heitßt Herbert Mimra.


Helmut Barisits
Helmut Barisits - Redakteur
helmut.barisits@fanreport.at

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