Kogler: 'Werde sicher nicht Feuerwehrmann spielen!'

26.04.2016

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Stefan Kogler verriet im Gespräch mit fanreport.com über die Beweggründe seines Abschieds beim KSC, die Abgänge von Slavov & Fekete sowie seine (mögliche) nächste Station.
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Bereits vergangene Woche habe man sich über die Zukunft und somit um die Zeit ab Sommer unterhalten. "Dort sind wir zum Schluss gekommen, dass wir nicht weitermachen werden. Über das letzte Wochenende habe ich noch einmal über alles nachgedacht und dann erneut den Kontakt mit dem Verein gesucht, um mein Amt mit sofortiger Wirkung zurückzulegen", schildert Kogler die letzten Tage, in der er sich regelmäßig mit seinem Co-Trainer Sascha Trkulja ausgetauscht und folglich auf den Abschied festgelegt hatte. "Das Rad'l im Fußball dreht sich bekanntlich schnell weiter. Im Hinblick auf die Ziele des KSC und deren Planungen sowie meiner Zukunft war die sofortige Trennung - so glaube ich zumindest - auf jeden Fall besser. Somit hat jeder mehr Zeit, um sich ideal auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten. Wir haben das gemeinsam analysiert und gehen im Guten auseinander", erklärt der Randegger, warum die Trennung nun doch früher als geplant kam. "Ich wünsche dem KSC auf jeden Fall alles Gute für die Zukunft, schließlich hat man viel vor. Ich für meinen Teil werde das alles jetzt einmal sacken lassen", so der nunmehrige Ex-Coach der Kremser.

Mannsdorf hat das mit der Verpflichtung von Fekete natürlich auch sehr clever gemacht.
Kogler über einen etwas turbulenten KSC-Winter
"Trainer, Spieler, Verein - jeder hat Fehler gemacht"
Auf die Frage, ob die letzten Wochen mit all den Nebengeräuschen einer möglichen Entlassung und Unzufriedenheit seitens des Vereins maßgeblich auf seine Entscheidung eingewirkt haben, entgegnet Kogler ohne zu zögern: "Wir haben uns alle viel erwartet, also wir Trainer, der Verein sowie die Spieler auch selbst. Ich glaube, dass wir wirklich gut gearbeitet haben, aber weiß ebenso, dass Fehler passiert sind. Sei es von uns Trainern, vom Verein als auch von den Spielern - das gehört dazu." Vor allem die überraschenden und kurzfristigen Abgänge des erfolgreichen Sturmduos Fekete & Slavov sorgten für Fragezeichen, respektive Unruhe im Umfeld des KSC. "Mannsdorf hat das mit der Verpflichtung von Fekete natürlich auch sehr clever gemacht. Nach dem Abgang von Slavov und dann eben Fekete hat uns ein klassischer Strafraumstürmer gefehlt. Wir haben zwar darauf reagiert, aber bis alle Mechanismen mit neuen Spielern greifen, dauert das selbstverständlich."

Kein anderer Verein für früheren Abgang verantwortlich

"Ich werde jetzt sicher nicht irgendwo Feuerwehrmann spielen. Vor Sommer wird man mich demzufolge realistisch betrachtet nicht irgendwo als Trainer sehen. Wichtig ist - da lernt man ja laufend dazu - dass das Rundherum passt", steckt Kogler die trainerspezifische Marschroute ab. Ob ein Angebot eines anderen Vereins für den früheren Abschied aus Krems sorgte? "Nein, definitiv nicht!"

Man darf gespannt sein, wo und wann man Stefan Kogler wieder in der Coaching Zone sehen wird. An Angeboten wird es nicht mangeln...

Wir bedanken uns bei Stefan Kogler für die gute Zusammenarbeit und wünschen alles Gute für die fußballerische Zukunft!
 
Paul Reiter
Paul Reiter - Administrator
paul.reiter@fanreport.at

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